Wärme, Hitze, Sommernächte, Schlafmangel!
Heiße Sommernächte Tipps und Tricks!

Ich bin da ehrlich! Ich leide bei dem Temperaturen!

Schlaflos in Wattenscheid!
So sehr ich die warme Jahreszeit mag – die Nacht bringt mich nicht selten um den Schlaf. Unruhig wälze ich mich hin und her, strampel die Decke weg, bin genervt vom Sirren der Mücken, trotzt Fliegengitter, und die Wäsche klebt am Körper. Und kaum bin ich endlich mal eingeschlafen, weckt mich der Wecker, Vogelgezwitscher und die ersten Sonnenstrahlen.

Es ist heiß und schwül! Wie bleibt man da kühl, von innen und außen? Es gibt einige kleine Maßnahmen im Alltag, die einen wichtigen Unterschied machen und den Körper kühl halten können.

Kühlende Bettwäsche
In der Hitze um den Schlaf zu kämpfen, strengt den Körper nicht nur nachts an, man fühlt sich auch am nächsten Tag müder. Deshalb ist es wichtig, das eigene Zuhause so kühl wie möglich zu halten. Am besten auf klassische Daunenbettdecken verzichten und es mit dem italienischen Vorbild halten und nur mit einem dünnen Leinen- oder Baumwolllaken schlafen.
Lieber öfters die Bettwäsche wechseln!
Im Bett so wenig wie möglich tragen, am besten einen leichten Schlafanzug, Schlafshirt/Nachthemd aus Seide, Baumwolle oder Leinen. NO - GO...nackend schlafen, Schweiß verteilt sich überall, und der Körper kühlt schnell aus! 

Richtige Ernährung
Auf ganz salzige, eiweißreiche Speisen und schwere Speisen sollte man an heißen Tagen besser verzichten. Gegen eine leichte Suppe, Brühe ist nichts einzuwenden. Wir schwitzen ja auch Salze aus. Stark salzige Speisen erzeugen metabolische Wärme, die einen Wasserverlust des Körpers verursachen kann. Stattdessen sollte man viel Obst und Gemüse essen, vor allem Wasserhaltiges wie Gurken, Tomaten und Salat, um dem Körper Flüssigkeit zuzuführen. Besser kleinere Mahlzeiten und diese dafür häufiger am Tag zu sich nehmen, denn der Körper erwärmt sich, während er größere Mahlzeiten verdaut. Scharfes Essen, wer es verträgt wirkt sich übrigens positiv auf den Hitzehaushalt des Körpers aus. Zwar kann einem von Chili und Gewürzen kurzzeitig heiß werden, doch durch die Schärfe wird auch die Durchblutung angeregt. Dadurch wirken abkühlende Maßnahmen schneller auf den Kreislauf.

Alkoholfreie Getränke
Auch Alkoholkonsum kann die Auswirkungen von Hitze verstärken. Alkohol erweitert die Blutgefäße in der Haut und entzieht dem Körper Wasser und wertvolle Mineralstoffe. So wohltuend ein kaltes Bier am Abend auch sein mag - Alkohol ist ein echter Schlafkiller. Nachts wendet der Körper zusätzliche Energie auf, um die Promille abzubauen.
Die Folge: Wir fangen an zu schwitzen und werden aus der Tiefschlafphase gerissen - entspannter Schlaf adé.
 Das begünstigt die Gefahr von Hitzschlägen. Nicht nur ältere Menschen haben einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf und sollten an heißen Tagen ausreichend nicht alkoholische Getränke zu sich nehmen. Am besten eignen sich Wasser, ungesüßter Tee und isotonische Getränke. Isotonische Getränke kann man selber machen. Stilles Wasser, 1Zitrone auspressen, 1Tel. Essig wem es zu sauer ist, Zucker oder Süßstoff bei Bedarf die Menge ist für eine 0,7l Flasche.
Schwitzen ist der Selbstkühlungsmechanismus des Körpers. Also muss man viel Wasser trinken, um die Wasserreserven wieder aufzufüllen. Die Empfehlungen variieren zwischen zwei bis vier Gläsern Wasser pro Stunde bei übermäßiger Hitze. Diese sollten auch vorsorglich getrunken werden, nicht erst, wenn der Körper ein Durstsignal sendet. Am besten eignen sich stilles, Mineralwasser, bei guter Wasserqualität auch unser Wasser aus der Leitung !Zuckerhaltige oder koffeinhaltige Getränke sollte man hingegen meiden. Wem die Menge an Wasser schwerfällt, der kann auf zuckerfreie, kalte Tees zurückgreifen. Abgekühlter Minzetee hat genau die positive Wirkung: Er kühlt und entspannt unseren Körper - der perfekte Gute-Nacht-Trunk.

 Bad / Dusche
Vor allem nach einem ausgiebigen Sonnenbad hilft es, ein lauwarmes Bad oder eine Dusche zu nehmen, nicht kalt abduschen, diese gibt unserer Körperklimaanlage wieder den Hinweis ...Körper kalt...Körper braucht ....Wärme!  Also wieder schwitzen! Wer keine Möglichkeit hat, während des Tages zu duschen, der kann sich normal feuchte Kompressen auf die Haut legen, am besten auf den Nacken. Vor dem Schlafengehen sollte man immer lauwarm duschen und auf keinen Fall eiskalt, da es den Kreislauf anregt und wach macht, gegen eine leicht kühlende Bodylotion ist nicht einzuwenden.
Falls die Füße angeschwollen sind, ein leicht erwärmtes Fußbad wirkt wunder, anschließend eincremen und dabei den Fuß leicht massieren regt die Durchblutung an, und der abschwellende Effekt setzt ein.

Windmaschine 
Ventilatoren sorgen häufig auch für Halskratzen, und geschwollene Augen oder Muskelverspannung. Wenn unbedingt eine Windmaschine dann solange in den Raum blasen lassen, bevor wir die Schlafphase einläuten! Die günstige Alternative: Ein nasses Baumwolllaken vor das Fenster hängen. Dieses speichert die Feuchtigkeit optimal und gibt sie nur langsam ab. Während das Laken trocknet, entzieht es dem aufgeheizten Raum die Wärme. So bleibt das Schlafzimmer  für einige Stunden angenehm kühl.

Kaltes Wasser in einer Wärmflasche
Sollte das Bett sich trotzdem wie ein Backofen anfühlen, eine Wärmflasche ist nicht nur im Winter hilfreich - im Sommer verpasst sie uns als "Kühlflasche" eine echte Erfrischung. Mit kaltem Wasser füllen und einige Stunden vor dem Zubettgehen in den Kühlschrank legen, dann unter die Bettdecke.
Vorsicht: Nicht auf den Bauch, Rücken oder in den Nacken legen. Dies kann zu Verspannungen, Blasenentzündung oder einer Nierenentzündung führen. Stattdessen freuen sich Beine, Arme und Stirn über die willkommene Abkühlung.

Autor:

Dany Uhlig aus Wattenscheid

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