Gartenarbeit, Muskelschmerzen, Sport,Muskelkater
Wirkungsvolle Helfer bei Muskelkater !

Wer kennt ihn nicht, den Schmerz in den Muskeln nach einem besonders intensiven Sport, Gartenarbeit, Radtour oder langen Spaziergängen? Doch wo liegt hier eigentlich der Grund? Für die kleinen Faserrisse, die diese fiesen Muskelschmerzen verursachen? Mögliche Auslöser für Muskelkater könnten eine längere Pause vor dem Wiedereinstieg sein, das Lernen einer neuen Sportart, Arbeiten im Garten mit ungewohnten Haltungen, bei dem Muskelgruppen beansprucht werden wo man sie nicht oder weniger vermutet. Wie sagt man dann...Ich hab Rücken!

Die Symptome von starkem Muskelkater, wie zum Beispiel empfindliche, schmerzliche und steife Glieder sowie ein leichtes Anschwellen der betroffenen Muskeln, treten in der Regel mit ein bis drei Tagen Verzögerung nach der körperlichen Belastung auf und können bis zu einer Woche andauern. Doch wie kann man bei diesen Schmerzen entgegenwirken?

Wie kann ich Muskelkater vorbeugen?
Wer einen Muskelkater im Rücken, Hüfte oder Krämpfe in den Waden und Oberschenkeln durch Sport, und ungewohnte Arbeiten vermeiden will, sollte sein Sport /Arbeitsprogramm nicht übertreiben. Am besten startet man mit leichten Dehnübungen, wenn man ausgeruht und fit ist. Somit reduziert man die Verletzungsgefahr und der Körper kann sich darauf einstellen! Sehr wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Am besten trinkt man vor, während und nach der Beanspruchung ungefähr 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt. Hier eignen sich beispielsweise Saftschorlen oder kohlensäurearmes, natriumreiches Mineralwasser, Teesorten ohne Zusatzstoffe.

Direkt nach dem Training/ Arbeit u.s.w. sollte man sich achtsam bewegen und nicht schnell laufen, bücken, unkontrollierte Bewegungen machen oder sprinten. Sanfte Bewegung tut hier den Muskeln gut. Auch eine warme Dusche , Wannenbad danach hilft gegen Muskelkater. Mit Wärme wird die Durchblutung der Muskeln angeregt und fördert zudem die Regenerationsphase.

Hausmittel gegen Muskelkater
Wenn starker Muskelkater beispielsweise im z.b. Rücken, Füße oder an den Oberschenkeln spürbar wird, hat sich bei mir Franzbranntwein als Hausmittel bewährt. Die Anwendung ist recht einfach: Der Alkohol wird auf schmerzende Muskeln einmassiert, um damit die Durchblutung zu fördern und Muskelkater sowie Verspannungen und Gelenkschmerzen zu lindern. Manchmal bei einem stressigen Tag, oder Hitzetag nehme ich auch Franzbranntwein nach der Dusche, und nutze es als Erfrischung, Durch das Einreiben auf der Haut wird zusätzlich Wärme erzeugt, die ebenfalls Muskelkater-mildernd wirkt, und erfrischend zugleich durch Menthol, Campher und Latschenkieferöl. Bei trockener Haut sollte es nur sparsam angewendet werden. Wer mit der flüssigen Version nicht so klar kommt, da kann ich persönlich die Arnika Salbe empfehlen.

Johanniskraut-Öl
Ein weiteres Hausmittel gegen Muskelkater ist Johanniskraut-Öl. Das Öl findet eine breite Verwendung bei gesundheitlichen Beschwerden wie etwa bei Magen- und Darmproblemen sowie bei äußerlichen Verletzungen und Verbrennungen. Doch Johanniskraut-Öl hilft auch bei extremem Muskelkater.
Das Öl wirkt durchblutungsfördernd, versorgt vor allem Muskeln besser mit Blut und hilft somit schnell gegen den Schmerz. Auch Pferdebalsam ist bestens gegen Muskelkater. Die Salbe wurde ursprünglich für Rennpferde entwickelt. Doch die Salbe aus Kräutern und ätherischen Ölen wie etwa Latschenkiefer und Arnika hilft auch nach sportlicher Belastung/ Ungewohnte Arbeiten im Muskelbereich. Durch die Massage werden die Muskeln erwärmt und entspannt.

Magnesium und Calcium
Ob Magnesium und Calcium wirksam gegen Muskelkater helfen, ist umstritten. Fest steht jedoch, dass der Körper durch das Schwitzen wertvolle Mineralstoffe und Salze verloren gehen. Dazu zählen auch Magnesium und Calcium. Dabei spielt vor allem Magnesium eine wichtige Rolle, denn dieser Mineralstoff unterstützt den Muskelstoffwechsel.
Dafür müssen jedoch die Magnesiumspeicher im Körper aufgetankt sein. Nur dann kann Magnesium bei Muskelkrämpfen und Verspannungen vorbeugen. Bestimmte Medikamente, z.b. bei Diabetiker...Metformin ..sorgen für einen Magnesium Mangel. Doch wie kann man diese Speicher füllen? Das geht am einfachsten über die Ernährung. Reich an Magnesium sind beispielsweise Haferflocken und Bananen.
Sollte es mit der Ernährung nicht reichen, ist Magnesium in verschiedenen Formen erhältlich.
Auch ausreichend Calcium wird empfohlen. Diese Speicher füllt man ebenfalls am besten über die Nahrung, vor allem mit calciumreichen Lebensmitteln wie Joghurt, Quark und Käse. Proteine in Lebensmitteln wie Hülsenfrüchte und magerem Fleisch liefern einen wichtigen Baustein, um Faserrisse in den Muskeln zu reparieren und Muskelkater entgegenzuwirken. Falls es nicht ausreicht, diese Speicher durch eine mineralstoff- und eiweißreiche Ernährung genügend zu füllen, kann zeitweise auch entsprechende Präparate unseren Muskeln auf die Sprünge helfen.

Autor:

Dany Uhlig aus Wattenscheid

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