CSV Linden liefert Münster einen großen Kampf - spätes 1:3 nach früher Führung

Aufschrei und Jubel nach sieben Minuten: So freute sich der CSV über die Führung durch einen Distanzschuss von Jordi Javier Scigliotti.
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  • Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Holger Crell

Fast hätte Landesligist CSV Sportfreunde Linden den Drittliga-Zweiten SC Preußen Münster im Achtelfinale des Fußball-Westfalenpokals in die Verlängerung gezwungen.

Rund 600 Zuschauer

Vor rund 600 Zuschauern im Wattenscheider Lohrheidestadion, darunter etwa 150 Gästefans, lieferte das Team von Trainer Frank Benatelli einen großen Kampf und überraschte den haushohen Favoriten sogar mit der frühen Führung. Jordi Javier Scigliotti traf nach sieben Minuten aus 17 Metern in das von Daniel Masuch gehütete Münsteraner Tor.

1:1 zur Pause

In der Folgezeit verteidigte Linden immer wieder geschickt und aufopferungsvoll und kassierte bis zur Pause lediglich einen Treffer von Marcel Reichwein aus dem Gefühl heraus, als eine Ecke in der 21. Minute nicht entscheidend abgewehrt wurde. 1:1 zur Hälfte der Partie, viele Besucher schauten ungläubig auf den gut bespielbaren Rasen.

SpäteTore

Und nach dem Wechsel ging es munter weiter, weiterhin tat sich Münster sehr schwer, hatte sogar bei einer Notbremse in der 49. Minute Glück, dass der Schiedsrichter Jörn Schäfer dem notbremsenden Marco Pischorn als letztem Mann nur die gelbe Karte zeigte, gut 40 Minuten Überzahl für die Gastgeber hätten dem Spiel noch eine andere Wendung geben können. Erst in der 82. und 87. Minute sorgte dann Philipp Hoffmann aus kurzer Distanz und nach einem Konter für den erwarteten Sieg, der mit 3:1 fast noch ein Tor zu hoch ausgefallen ist.

Insgesamt war es für Münster ein Pflichterfolg und den CSV Linden das bisher größte Spiel der über 90-jährigen Vereinsgeschichte. Die Leistung der Mannschaft und das Drumherum mit kostenlosem Fanbus, 200 Gratis-Schals, VIP-Bereich, Tanzgruppe und Halbzeitverlosung einer Playstation sowie wertvoller Eintrittskarten wurde diesem Anlass absolut gerecht.

1600 Euro für Matthias-Claudius-Sozialwerk

Zudem darf sich das Matthias-Claudius-Sozialwerk in Bochum über eine Spende eines Sponsorenpools von 1600 Euro freuen, weil es die Gastgeber viermal schafften jeweils 15 Minuten ohne Gegentor zu bleiben.

Bildergalerie

Schade, dass kein anderer Termin möglich war, der noch mehr Kinder und Jugendliche in die Lohrheide gelockt hätte.
Bildergalerie mit 32 Fotos von Gerd Kaemper

Autor:

Holger Crell aus Wattenscheid

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