Landesliga: Dem Spitzenreiter 70 Minuten Paroli geboten
DJK unter Wert geschlagen

Kamil Kokoschka (Mitte) - hier im Zweikampf mit Frohlindes Dominik Behrend - hatte in der 60. Minute gleich zweimal die Chance zur Führung. Foto: Peter Mohr
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Nach sieben Niederlagen in Serie konnte Schlusslicht VfB Günnigfeld am Sonntag einen Teilerfolg einfahren. Deutlich unter Wert geschlagen wurde Aufsteiger DJK Wattenscheid, der beim Spitzenreiter FC Frohlinde mit 0:3 das Nachsehen hatte.

VfB-Trainer Sascha Wolf konnte in Resse auf die angeschlagenen Marvin Missun und Fredi Raymond zurück greifen. Nach ausgeglichenem Spiel geriet der VfB zehn Minuten vor Schluss durch den 14. Saisontreffer von Resses Goalgetter Sven Jubt in Rückstand. Wenig später schwächte Hakan Osma sein Team, als er wegen Meckerns den roten Karton sah. In Unterzahl gelang Winterneuzugang Lokman El-Kasmi in der Nachspielzeit noch der Ausgleich.
Mit der Leistung, nicht aber mit dem Ergebnis konnte DJK-Trainer Tibor Bali nach der Partie in Frohlinde zufrieden sein. Zwar waren die Hausherren optisch das überlegene Team, doch der DJK gelang es immer wieder, Nadelstiche zu setzen und gute Chancen herauszuspielen.
Im ersten Durchgang prüfte Maurice Szcesny den Gästekeeper mit einem Flachschuss aus zwanzig Metern. Nach dem Seitenwechsel hätte die Stadtgarten-Elf eigentlich in Führung gehen müssen. Eine Doppelchance in der 51. Minute blieb ungenutzt, als zunächst Kamil Kokoschka am Schlussmann gescheitert war und René Löhr dann den Abpraller übers Tor jagte. Noch klarer waren die Möglichkeiten nach einer Stunde, als Kamil Kokoschka von Marvin Beimborn per Kopf bedient worden war. Erst parierte FCF-Torwart Brandenburger großartig gegen den Kokoschka-Kopfball aus kurzer Distanz, dann fehlte bei „Kokos“ Fallrückzieher ein halber Meter zur Führung.
Der Tabellenführer ließ sich allerdings auch durch einige „Wackler“ in der Hintermannschaft nicht aus dem Konzept bringen und wartete geduldig auf seine Chancen. Die mit reichlich Erfahrung aus höherklassigen Ligen „gesegneten“ Dominik Behrend, Dustin Wurst und der Ex-Wattenscheider Timo („Manni“) Erdmann variierten geschickt das Tempo. Gleich dreimal schlug der erst nach der Pause eingewechselte André Muth zu. Sein Doppelschlag in der 70. + 71. Minute brach der bis dahin mindestens ebenbürtigen Bali-Truppe das „Genick“.

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