EM in Zürich: Reus und Cremer eine Runde weiter

Esther Cremer kämpft am Mittwoch über 400 Meter um den Einzug ins Finale.
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Julian Reus und Esther Cremer vom TV Wattenscheid haben die erste Runde bei den Europameisterschaften der Leichtathleten in Zürich überstanden. Auch Daniel Jasinski ist weiter.

Mittwoch: Halbfinale und Endlauf

In 10,32 Sekunden schaffte es Julian Reus in die Runde der besten 16, zufrieden war er aber nicht. „Die Beschleunigungsphase war ganz, ganz schlecht“, sagte der Deutsche Rekordsprinter dem ZDF, „das kann ich deutlich besser.“ Aber die gute Laune war nicht weg, schließlich ist die erste Pflichtaufgabe erfüllt. Und dann witzelte Reus noch ein wenig mit Michael Schrader herum. In den Katakomben des Stadion Letzigrund wiederholte sich Reus dann noch einmal: „Es war ein normales Rennen wie alle anderen auch. Es ging heute darum, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Das habe ich geschafft und morgen geht´s weiter. Die Beschleunigungsphase war eine Katastrophe, das muss besser werden. Da habe ich mich einmal nicht getroffen. Jetzt geht es darum, das besser zu machen. Aber morgen weiß ich schon mal, wie das ganze Prozedere hier abläuft.“ Neben Reus stehen am Mittwoch (13.) dann auch Lucas Jakubczyk und Sven Knipphals, die anderen beiden deutschen Sprinter ab 19.25 Uhr im Halbfinale. Es geht um den Einzug ins Finale, das um 21.50 Uhr steigt.

Im Halbfinale

Auch die Deutsche 400-Meter-Meisterin Esther Cremer steht im Halbfinale. 51,98 Sekunden benötigte sie im Letzigrund und fühlte sich gut: „Ein 400er tut immer weh. Ich fand den Lauf aber nicht so wahnsinnig schwer und hatte hinten raus nicht das Gefühl, ich müsste noch sehr viel tun, weil ich gesehen hab, dass die Vierte doch deutlich dahinter war. Dann habe ich die letzten 100 Meter nicht mehr sehr viel Druck gemacht, weil ich ja für morgen auch Körner sparen sollte.“ Die Wattenscheiderin ist im Wettkampf und auch mit der Einteilung zufrieden: „Ich habe ein super gutes Gefühl heute gehabt. Ich habe noch keine Rückmeldung vom Trainer bekommen, aber es hat sich ganz gut angefühlt. Ich hoffe, ich habe das richtig gemacht.“ Für sie wird es morgen um 19.06 Uhr wieder ernst, wenn es darum geht, in das Finale (Freitag, 19.10 Uhr) einzuziehen.

Jasinski 64,11Meter

Das ging schnell: „Yes! Jawoll!“, schrie Daniel Jasinski. Gleich im ersten Versuch hat sich auch der Wattenscheider Diskuswerfer die Qualifikation für das Finale geholt. 64 Meter waren gefordert, 64,11 Meter weit warf der Wattenscheider die Scheibe – fast eine Punktlandung. „Gleich im ersten Versuch die Quali geschafft das ist top“, zeigte sich Jasinski zufrieden. Aus der ersten Gruppe hatten das nur zwei Athleten geschafft. „Das habe ich aber gar nicht mitbekommen“, sagte der Wattenscheider und formuliert seine Ziele: „Für morgen schauen wir mal, ich möchte gerne sechs Versuche haben.“ Dass gleich der erste Wurf in Zürich so weit geht, hatte Jasinski gehofft, aber nicht geplant: „Der erste Versuch war nicht auf Sicherheit. Es war schon ein Angriffswurf. Ich wollte direkt ins Finale. Dass es geklappt hat, ist super. Ich denke, dass ich morgen noch was drauflegen kann.“ Ab 20.35 Uhr werfen die Diskusasse am Mittwoch ihren Europameister aus.

Autor:

Holger Crell aus Wattenscheid

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