Freude in Eppendorf fiel verhalten aus

Hatten am Ende beide den Klassenerhalt mit ihren Teams geschafft: Eppendorfs Frank Kirchner (links) und Farat Toku (WSV). FOTO: Peter Mohr
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Es gab keinen überschwänglichen Jubel an der Engelsburger Straße. SW Eppendorf hat sich trotz einer Niederlage zum Landesliga-Klassenerhalt gezittert.

Kurz vor 17 Uhr stand es am Sonntag fest: SW Eppendorf spielt auch in der kommenden Saison in der Landesliga. Trotzdem schlichen die Spieler nach der Partie gegen den Werner SV mit hängenden Köpfen aufeinander zu. Ein kurzes Abklatschen, mehr war nicht zu sehen. Zu tief saß der Frust nach der 2:3-Heimniederlage gegen den Werner SV, der seinerseits erst mit diesem Sieg die Rettung perfekt gemacht hat. Dass die Kirchner-Elf dennoch den Liga-Erhalt schaffte, lag an den Niederlagen der Konkurrenten Habinghorst und Langenbochum. „So in der Klasse zu bleiben, darüber kann man sich gar nicht richtig freuen“, meinte SW-Mittelfeldspieler Patrick Dzymalla direkt nach dem Abpfiff.
„Es zählt nur der Klassenerhalt, nichts anderes“, so SW-Coach Frank Kirchner, der vor allem von den ersten 45 Minuten enttäuscht war. Da hätten die Gäste um Spielertrainer Farat Toku eigentlich schon zwei oder drei Tore mehr erzielen müssen. Ersatzkeeper Simon Kuhn hatte einige Male prächtig pariert, einmal stand ihm das Aluminium zur Seite, lediglich bei einem abgefälschten Freistoß war er machtlos.
Glücklich war es, dass die Hausherren noch einmal zurückkamen und durch Afrim Alas Freistoß und ein WSV-Eigentor in der letzten Viertelstunde sogar in Führung gegangen waren. Danach begannen - unter den Augen des SPD-Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel - zehn Minuten des Zitterns, bis die Ergebnisse von den anderen Plätzen vorlagen.Am Abend begab sich das gesamte SW-Team noch mit samt Trainern und Betreuern auf einen „Zug durch die Gemeinde“.
Auch im letzten Saisonspiel lief bei Absteiger VfB Günnigfeld nichts zusammen, und es gab eine 1:5-Klatsche bei Arminia Marten. Den Ehrentreffer erzielte Markus Maxellon - sein erstes Saisontor im letzten Spiel.
Auch der Meisterschafts-dritte SW Wattenscheid 08 tat sich schwer und stand nach dem 1:2 gegen Mengede mit leeren Händen da. Die Gäste hatten per Eigentor sogar für den einzig zählbaren Erfolg der 08er gesorgt.
Die Truppe von Trainer Bayram Kollu tritt am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) um 14.30 Uhr im Spiel um den dritten Platz des Kreispokals beim TuS Heven an. Der Sieger qualifiziert sich für den Westfalenpokal.
Derweil hält sich an der Dickebankstraße das Gerücht, dass neben Charly Kuntz (wir berichteten) mit Christopher Pache vom SV Herbede ein weiterer ehemaliger 09-Stürmer künftig das SW-Trikot tragen wird.

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