Landesliga: Für Günnigfeld wird die Luft dünn

Kamil Kokoschka (links) erzielte einen lupenreinen Hattrick für die DJK. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Foto: Peter Mohr
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Der erste Landesligaspieltag des Jahres 2019 verlief überhaupt nicht nach Wunsch für die beiden Wattenscheider Vertreter. Die DJK Wattenscheid verspielte einen Drei-Tore-Vorsprung, und der VfB Günnigfeld unterlag beim Tabellenvorletzten SSV Mühlhausen mit 2:5.

Nach dem Fehlstart ins neue Jahr rutscht der VfB immer tiefer in den Abstiegsstrudel hinein. Fünf Punkte beträgt bereits der Abstand zum rettenden Ufer. Die Partie auf dem Kunstrasen im Unnaer Vorort wurde in der ersten Spielhälfte binnen fünf Minuten verloren. Da kassierte die Wolf-Truppe drei Gegentreffer. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Neuzugang Lokman El-Kasmi der Anschluss.
Die vielleicht spielentscheidende Szene dann nach einer Stunde, als Hakan Osma die Großchance auf den Anschluss vergab, und die Hausherren fast im Gegenzug auf 4:1 erhöhten. Auch der zweite VfB-Treffer ging auf das Konto eines Neuzugangs. Der Ex-Erler Fabrice Meinert traf zum zwischenzeitlichen 2:4.
Fußball verrückt gab es am Stadtgarten zu sehen. Bei vor allem in der zweiten Spielhälfte katastrophalen äußeren Bedingungen bekamen die hartgesottenen Fans einen unterhaltsam-kuriosen Kick geboten. Die ersten zwanzig Spielminuten standen ganz im Zeichen von Kamil Kokoschka, dem ein lupenreiner Hattrick gelang. Erst verwandelte er einen Strafstoß (11./nach Foul an Julian Kaczmarek), dann traf er per Kopf nach Maßflanke von Timo Farris (14.), und nach feinem Hackentrick von René Löhr vollendete Kokoschka per Kunstschuss mit seinem schwächeren linken Fuß. Westfalenliga-Absteiger Viktoria Resse kam in der 35. Minute nach einem Freistoß bei seiner ersten Torannäherung zum Anschluss.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte die Bali-Truppe das Heft fest in der Hand. Kapitän Leo Bazylin traf per Kopf nach einer Standardsituation zum vermeintlich vorentscheidenden 4:1. Wenig später scheiterte René Löhr per Kopf am Aluminium. Was die DJK dann an Chancen liegen ließ, war zum Haareraufen.
Die vergebenen Großchancen bauten den Gast aus dem Gelsenkirchener Vorort auf, der zwischen der 61. und 74. Minute dreimal traf. Danach gab es bei heftigem Regen ein Spiel mit offenem Visier und Chancen hüben wie drüben.
Das 4:4 fühlte sich kurz nach 17 Uhr für die Hausherren angesichts des Spielverlaufs wie eine Niederlage an.

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