Landesliga: Höntrop am rettenden Ufer

Christian Baron (Mitte) traf erneut zweimal für den SV Höntrop. FOTO: Peter Mohr
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Der SV Höntrop hat mit dem 5:3-Derbysieg gegen den Werner SV die magische 40-Punkte-Grenze erreicht und damit den Klassenerhalt in der Tasche. Spitzenreiter SW Wattenscheid 08 siegte mit 3:1 beim Angstgegner Hombrucher SV. Und plötzlich darf sogar wieder SW Eppendorf auf den Klassenerhalt hoffen. Nach dem zweiten Sieg in Folge ist die Kirchner-Truppe wieder "voll im Rennen".

„Die ersten 15 Minuten haben mich an Alt-Herren-Fußball erinnert“, meinte Höntrops Trainer Thomas Baron nach dem wechselvollen Spiel im Preins Feld. Gästekapitän Daniel Bittorf hatte nach einer Viertelstunde im Anschluss an einen Eckball Höntrops Schlussmann Daniel Lorek im zweiten „Anlauf“ überwunden. Fast im direkten Gegenzug hätte der SVH durch Tim Heuser ausgleichen können, doch sein Schuss strich knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 23. Minute stellte dann Christian Baron wieder einmal seinen „guten Lauf“ unter Beweis und erzielte aus halblinker Position mit einem Flachschuss den Ausgleich. Nur vier Minuten später bereitete Baron auch die Höntroper Führung vor, als er einen Eckball genau auf den Scheitel von Tim Hülsebusch zirkelte.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte Trainersohn Christian wieder die Akzente. Nach einem 40-Meter-Traumpass von Kapitän Mike Röslert traf er wieder aus halblinker Position (fast eine Kopie des 1:0) in die Maschen. Doch die Freude währte bei den Rothosen nicht lange. Drei Minuten später zirkelte Wernes Spielmacher Martin Brezinski einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert genau ins „Dreieck“. Damit war die Aufholjagd des Teams aus dem Bochumer Osten eingeläutet, und es kam im Preins Feld echte Derbystimmung auf. In der 71. Minute überwand Ex-09er Mike Manske nach Brezinski-Flanke SVH-Schlussmann Lorek per Kopf zum 3:3.
Doch die Hausherren blieben die Antwort nicht schuldig. Nur 120 Sekunden nach dem Ausgleich traf Tim Heuser per Abstauber zur abermaligen SVH-Führung, nachdem Werners Schlussmann Küper einen Hülsebusch-Knaller nicht festhalten konnte. Tim Hülsebusch war es dann vorbehalten – nach mustergültiger Vorarbeit von Carsten Wolters – drei Minuten vor Schluss für den 5:3-Endstand zu sorgen. Doch damit nicht genug: In der 90. Minute wurde Hülsebusch allein auf dem Weg zum Tor außerhalb des Strafraums von Wernes Keeper Küper von den Beinen geholt. Folgerichtig zückte Schiedsrichter Skorupa aus Iserlohn die rote Karte.

Lorek, Strehlau, Sadin (69. Balsmeier), Zander (46. Wolters), Bormann, Ayata, Röslert, Sommer (46. Brodowski), Heuser, Hülsebusch, Baron

Weitere Fotos aus dem Preins Feld in unserer Bildergalerie

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