Leichtathletik: Drei Titel für U16 bei „Westdeutschen“

Gabriele Cascia siegte mit dem Diskus. Foto: TV 01/Reith
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Drei Titel holte der TV Wattenscheid 01 bei den Westdeutschen U16-Meisterschaften im Hagener Ischelandstadion. Zwei Werfer überzeugten: Cabriele Cascia im Diskuswurf und Speerwerferin Fenja Brennholt sahnten die Goldmedaille ab. Zudem triumphierte die 4x100-Meter-Staffel der Mädels.

Persönliche Bestweite und als Belohnung ein Titel: Gabriele Cascia ist Westdeutscher U16-Meister im Diskuswurf. Mit 51,59 Metern war ihm der Sieg nicht zu nehmen. Im Kugelstoßen sprang für den Wattenscheider nach 14,07 Metern zudem Rang vier heraus. Fast hätte Cascia noch einen zweiten Titel nach Wattenscheid geholt. Über 4x100 Meter saß der Wechsel auf Teamkollege Florian Colon Marti aber nicht – das Quartett kam hinter Bayer Uerdingen/Dormagen über die Ziellinie. „Ich habe noch nie eine Staffel gesehen, die nach einem so schlechten Wechsel noch Zweite geworden ist“, sagte Schülertrainer Sebastian Kraus.
Besser machten es die Mädels: Janina Kurek, Synthia Oguama, Keshia Kwadwo und Theresa Oxfort wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und benötigten für die Meisterschaft 48,31 Sekunden. Im Einzel verpasste Oguama überraschend den 100-Meter-Titel und lief in 12,20 Sekunden als Zweite ein.
Eine ganz starke Vorstellung bei ihrem Comeback zeigte Fenja Brennholt im Speerwurf. Die Deutsche Meisterin des Vorjahres im Blockwettkampf ist nach langem Leidensweg mit viel Verletzungspech zurück auf der Wettkampfbühne – und wie! Mit 41,80 Metern warf Brennholt den Speer im letzten Versuch am weitesten.
Zwei Medaillen gab es noch bei den Jungs: Colon Marti holte den dritten Platz (37,76 sec) über 300 Meter, Leander Czech lief über 800 Meter (2:03,57 min) ebenfalls zu Bronze. „Er hat aus dem Rennen das beste rausgeholt“, lautete Kraus‘ Kommentar. Platz fünf im Hochsprung ging an Tim Suchowski mit 1,77 Meter. Johanna Möller schrammte am Treppchen nur knapp vorbei. In 12,23 Sekunden belegte sie über die 80 Meter Hürden den vierten Platz.
Für sie und ihre Teamkollegen sind jetzt erstmal Sommerferien angesagt. „Und die kommen zur richtigen Zeit“, findet Kraus.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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