Leichtathletik: Fällt die DM ins Wasser?

Sabine Krantz hat sich für das Olympiajahr 2012 eine Menge vorgenommen. FOTO: Peter Mohr
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Für die Wattenscheider Geherin Sabine Krantz sollte am Sonntag um exakt 12.05 Uhr ein spannendes Wettkampfjahr beginnen, dessen Höhepunkt die Olympischen Spiele in London sein sollen, aber nun droht eine Absage.

Die Deutsche Dreifach-Meisterin des vergangenen Jahres will bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund antreten, die zusammen mit den Hallen-Mehrkampfmeisterschaften stattfinden. So war es zumindest geplant, denn bis zum Redaktionsschluss hatten sich nur zwei Teilnehmerinnen gemeldet und unter drei Starterinnen wird die DM nicht statfinden. „Ich werde gehen, auch wenn ich allein auf der Bahn stehe, egal. Ich hatte die ganze Sache nicht mitbekommen, weil ich mich nicht um die Listen kümmere. Ich will immer nur starten“, gibt sich Krantz (Foto) kämpferisch.
Die Auslagerung der Titelkämpfe im Bahngehen, die nun erstmals nicht mehr zusammen mit den Wettkämpfen der Sprinter und Läufer, Werfer und Springer stattfinden, war für Krantz ein Funktionärs-Tiefschlag, der immer noch nachwirkt.
Gehen, die missverstandene Disziplin. Zumindest in deutschen Landen. Dabei waren die Hallen-Auftritte von Sabine Krantz zuletzt immer ein Stimmungs-Highlight bei den Titelkämpfen.
Trotz der drei nationalen Titel wertet die Wattenscheiderin 2011 als Seuchenjahr. Das zeigt: Auf die internationale Positionierung kommt es Krantz an. Und da gab es nach einem kräfte- und nervenzehrenden Hickhack um ihre Nicht-Nominierung für die WM wegen eines Funktionärs-Irrtums am Ende einen WM-Ausstieg. Nicht das, was den Ansprüchen einer Sabine Krantz genügt. Jetzt ist sie wieder bereit.
„Im Training läuft es gut, ich bin gesund, war seit Oktober nicht mehr krank“, sagt sie. Sie freut sich auf den Auftritt auf der Bahn über 3000 Meter, auch wenn natürlich alles auf die Freiluftsaison ausgerichtet ist. Sie freut sich auf Dortmund, sie freut sich auf den wieder mal zu erwartenden Zweikampf mit Melanie Seeger: „Ich brauche jetzt mal Abwechslung, da ist ein Hallenwettkampf genau das Richtige.“
Die weiteren Pläne: „Nach Dortmund mache ich noch mal einen Ausdauerblock, am 3. März geht es für drei Wochen nach Flagstaff ins Trainingslager, am 14. April geht es mit den Qualifikationswettkämpfen los.“

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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