Leichtathletik: Huke hofft auf fünf bis sechs Medaillen

 Holt Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz an diesem Wochenende in Leipzig DM-Gold?    Foto: TV 01
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  • hochgeladen von Peter Mohr

Fünf bis sechs Medaillen hat TV-01-Manager Michael Huke vor der Hallen-DM in Leipzig im Visier - mit einem kleineren Aufgebot als in den Vorjahren.

Mit insgesamt 25 Athleten ist der TV 01 nach Sachsen gereist. Neben dem langzeitverletzten Robin Erewa werden auch Weitspringerin Sosthene Moguenara und Nachwuchssprinterin Keshia Kwadwo nicht an der DM teilnehmen können.
„Ansonsten sind aber alle an Deck“, sagt TV-01-Manager Michael Huke. „Die größten Möglichkeiten haben mit Sicherheit Pamela Dutkiewicz und Marius Probst, die über die 60 Meter Hürden und 1.500 Meter die nationalen Ranglisten anführen“, so Huke.
Im Frauen-Hürdensprint wird wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen "Pam" und ihrer nationalen Dauerkonkurrentin Cindy Rohleder erwartet.
Darüber hinaus räumt Huke den Sprint-Staffeln gute Chancen im Kampf um Edelmetall ein. "Und Erik Balnuweit, der zwar nicht der Favorit ist, aber trotzdem in der 60-Meter-Hürden-Bestenliste weit oben steht.“ Chancen auf eine Medaille hat natürlich auch Maurice Huke, der sich über 200 Meter einiges ausrechnet und nach der Absage des Ex-Wattenscheiders Julian Reus die zweitbeste Zeit aller gemeldeten Sprinter vorzuweisen hat.
„Jetzt hoffen wir nur noch, dass alle ihr Ding machen. Wir wollen diese kurze Hallensaison nicht überbewerten, aber vernünftig abschneiden und uns gut präsentieren wollen wir auf jeden Fall. Wir haben auch noch einige Athleten in Lauerstellung, wie zum Beispiel Julia Ritter im Kugelstoßen, die immer für eine Überraschung gut ist. Wenn sie einen raushaut, stößt sie um die Medaillen mit", so Huke weiter.
Ansonsten ist für viele Athleten die Hallensaison in diesem Jahr nur eine Durchgangsstation für die großen Aufgaben, die im Sommer warten: die WM im Herbst in Doha zum Beispiel, aber auch die U-20-EM und die U-23-Europameisterschaften.
"Deswegen gucke ich jetzt schon besonders auf den Nachwuchs und die zweite Reihe unserer Athleten – ob ich da etwas sehe. Aber niemand sollte jetzt zu viel riskieren, Pamela und Marius einmal ausgenommen, die sich für die Hallen-EM in Glasgow noch etwas vorgenommen haben.“

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