Leichtathletik: Sprinter in der Sonne

Alex Kosenkow denkt auch mit 35 Jahren noch nicht an das Ende seiner Karriere. Foto: Archiv
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  • hochgeladen von Peter Mohr

Es läuft die heiße Phase der Vorbereitung auf die Hallensaison: Das Wattenscheider Sprinter-Trio Alexander Kosenkow, Julian Reus und Christian Blum kehrt am Mittwoch aus dem Trainingslager auf der Kanareninsel Teneriffa zurück.

„Der äußere Rahmen ist sehr, sehr gut für Januar“, meldete der Deutsche 200-Meter-Meister Julian Reus, „wir haben strahlenden Sonnenschein, blauen Himmel. Auch im vergangenen Jahr war es hier schon richtig gut, um sich den Feinschliff für die Saison zu holen. Natürlich werden im Moment nicht mehr die Umfänge trainiert wie noch vor einigen Wochen. Wir machen Starts, ein bisschen Kraft, Schnelligkeit.“
Der Überflieger des letzten Jahres hat ein gutes Gefühl für 2013: „Nur muss man das jetzt noch auf die Bahn bringen!“ Reus will bei den Westfalenmeisterschaften am 26. Januar in Bielefeld einsteigen und peilt für diesen Winter eine neue persönliche Bestleistung an; die 6,59 Sekunden über 60 Meter sollen fällig sein. Starts über 200 Meter sind in der Halle nicht geplant, über 60 Meter will der Wattenscheider bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Dortmund (23./24. Februar) aber nach Möglichkeit Gold holen: „Einen Kurzsprinttitel habe ich bei den Männern noch nicht. Aber es geht in erster Linie um eine gute Zeit, wir haben ja auch noch eine Europameisterschaft!“
Auch ein Trio aus der Wattenscheider Laufabteilung trainiert derzeit unter spanischer Sonne: Eleni Gebrehiwot, Alexander Ide und Jonas Beverungen ackern seit einigen Tagen in Chiclana de la Frontera an der Costa da la Luz in der Region Andalusien. Mit dabei auch Trainer Tono Kirschbaum, der gerade mit der DM-Zweiten über 5000 Meter sehr zufrieden ist: „Eleni entwickelt sich hervorragend, sie trainiert hier schon mal mit Irina Mikitenko und Sabrina Mockenhaupt, die auch vor Ort sind.“ Das Wetter sei optimal, auch wenn es morgens noch erstaunlich frisch sei: „Tagsüber wird es dann aber sehr warm – ideal zum Laufen.“
Marathonläufer Jan Fitschen und Denise Krebs mussten auf Chiclana verzichten. Fitschen wegen seiner noch immer nicht ganz auskurierten Achillessehnenprobleme, Krebs hatte zuletzt Knieprobleme.
„Es geht aber wieder, sie ist schon wieder im Einsatz“, gibt Coach Tono Kirschbaum Entwarnung. Dennoch bleibt abzuwarten, im welchem Umfang die 1500-Meter-Expertin Denise Krebs Hallenstarts bestreiten kann.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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