Regionalliga: SGW am Montag an der Hafenstraße - Unzola und Chang fallen aus
Mit breiter Brust bei RWE

Nicolas Abdat (rechts) gehört am Montag wieder zum Kader. Foto: Peter Mohr
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Es geht in den Liga-Endspurt, und die SGW benötigt jeden Zähler für den Klassenerhalt. Am Montag um 20.15 Uhr steht das Derby beim Nachbarn RW Essen an.

Die Stimmung sei gut und die Trainingsleistungen top, so SGW-Trainer Farat Toku vor der Flutlichtpartie an der Essener Hafenstraße (Sport1 überträgt das Spiel live).
Die ausstehenden Gelder sind bei Team und Trainern am Mittwoch eingegangen. Mit den Planungen für die kommende Saison tritt man an der Lohrheide allerdings noch auf der Stelle. Alle Verträge laufen bekanntlich aus.
Von gestiegenem Druck angesichts der "ungemütlichen" Tabellenkonstellation will der 09-Coach nichts wissen: "Druck haben wir seit Saisonbeginn und hatten wir in den letzten Jahren auch. Ich glaube, wir können damit ganz gut umgehen."
Zwölf Punkte werden noch vergeben. Auf Rechenspiele will sich Toku nicht einlassen. Auf die Frage, wie viele Zähler seine Mannschaft aus den vier verbleibenden Spielen noch benötigt, reagiert der Trainer mit einem Achselzucken und verweist auf die Ausgeglichenheit der Liga. Wiedenbrück, Straelen, Bonn und Köln - das sind die härtesten Konkurrenten der Lohrheidekicker im Kampf um den heiß begehrten fünftletzten Tabellenplatz. Nur dieser Rang 14, den die SGW derzeit einnimmt, garantiert den Ligaerhalt - unabhängig von den Absteigern aus der 3. Liga.
"Wir haben aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Das war gut für das Selbstvertrauen. Und so werden wir in Essen auch antreten. Jeder soll sofort sehen, dass wir gewinnen wollen", so Toku.
Nicht mehr einplanen für die letzten vier Saisonspiele lassen sich Herve Unzola (Knie-OP) und Chang Kim (Nieren-OP). Dafür wird am Montag erstmals wieder Nicolas Abdat zum Kader gehören, dem Toku nach dem Wuppertal-Spiel eine Pause verordnet hatte.
"Ich hoffe, Nic hat das verstanden und den Kopf wieder richtig frei", so der 39-jährige Coach, der weiß, dass er im Finale jeden fitten Spieler benötigt - zumal einige Akteure (unter anderem Kapitän Nico Buckmaier) mit vier gelben Karten belastet und damit von einer Sperre bedroht sind.
Toku lobt ausdrücklich die große individuelle Qualität von RWE, verspricht aber, dass sein Team gut vorbereitet ist und man auch "Lösungen" gefunden habe. Wie das personell aussehen kann, will der 09-Trainer erst kurzfristig entscheiden. Für Sportdirektor Peter Neururer, der am Freitag seinen 64. Geburtstag feierte, heißt es Montag "back to the roots", denn RWE war 1987 seine erste Trainerstation.
Und ein anderes Wiedersehen wird es mit Jonas Erwig-Drüppel geben, der die SGW im Sommer nach zwei Jahren, 52 Spielen und zwölf Treffern zunächst in Richtung Wuppertal verlassen hatte und in der Winterpause an die Hafenstraße gewechselt war.

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