Nach 1850 Höhenmeter wartete der Gipfelschnaps

Das Wattenscheider „Zugspitz-Team“ - erschöpft, aber rundherum zufrieden. Vorne rechts Trainer Dr. Andreas Falarzik.
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  • hochgeladen von Peter Mohr

Die monatelange Vorbereitung hat sich gelohnt. Alle 14 Starter der Wattenscheider Laufgruppe des Gesundheitszentrums haben den Zugspitz-Lauf erfolgreich absolviert.

Nach 12 Wochen intensivem Training mit vier bis fünf Trainingsheinheiten in der Woche, die von „Coach“ Dr. Andreas Falarzik speziell für diesen Lauf ausgearbeitet wurden, gingen die 13 Läufer des Zugspitzteams mit ihrem Trainer und den vielen mitgereisten Begleitern, bei strahlend blauem Himmel und in den leuchtend grünen Shirts mit der Aufschrift „Zugspitzteam“ an den Start.
Für einige WAT-Läufer schien das Gipfelkreuz, das man vom Start aus nur noch als millimetergroßen Strich erahnen konnte, als unerreichbar. Aber Andreas Falarzik war fest davon überzeugt, dass alle seine Läufer die Strecke bis zum ausgegebenen Ziel Sonnalpin, das sind rund 16,5 km und 1850 Höhenmeter durch eine faszinierende Berglandschaft, gut schaffen werden.
Und er hatte sich nicht getäuscht: Als Erster erreichte Ausnahmeläufer Alfred Melchin, der älteste WAT-Läufer, in einer sensationellen Zeit von 2:41:04 Stunden das Ziel Sonnalpin, wo ihn das komplette Begleitteam empfing. Direkt danach folgte eine Gruppe, die sogar das große Ziel anpeilten, das Zugspitzplatt. Dies ist der mit Abstand schwerste Streckenabschnitt, einem Klettersteig ähnlichen Weg über rund 1 km und weiteren 500 Höhenmetern. Dieses Ziel erreichte Matthias Knauf als Erster in 3:30:23 Stunden, dicht gefolgt von Thomas Gaudens und Klaus Konietzko, die beide auch unter 4 Stunden blieben.
Als einzige Frau wagte sich Alexandra Lapatki-Stahl an das große Ziel und wurde nach 4:18:05 Stunden von ihrem Ehemann auf dem Gipfel in die Arme geschlossen. Ebenfalls erreichten Klaus Knappstein und Gero Mämecke das Zugspitzplatt.

Ehemann wartete auf dem Gipfel

Alle anderen beendeten ihren Lauf an der Sonnalpin: Thomas Guder, Sabine Wolf, Alex Glapa, Anke Döring und Heike Poschmann - gefolgt von Cetin Akbulut, der über die gesamte Strecke die Betreuung des Trainers genoss, der im Vorfeld versprochen hatte als „Besenwagen“ zu fungieren. Beide erreichten nach 4:34:24 Stunden die Sonnalpin.
Den Gipfelschnaps von „Betreuerin“ Katja Paul hatten sich alle redlich verdient. „Es wird für die gesamte Gruppe ein unvergessliches Erlebnis bleiben“, meinte Dr. Andreas Falarzik.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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