Regionalliga: SGW kann mit Heimsieg den Gast aus Lippstadt überflügeln
Noch bissiger, noch giftiger

Julijan Popovic (kniend) wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen können. Foto: Peter Mohr
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Noch drei "Endspiele" im Kampf um den Ligaerhalt stehen der SG Wattenscheid 09 bevor. Der erste "Akt" steigt am Sonntag um 14 Uhr im Lohrheidestadion gegen den direkten Konkurrenten SV Lippstadt.

Keine Frage, der Derbysieg am Montag bei RW Essen war in vielerlei Hinsicht ganz wichtig. Der Blick auf die Tabelle bestätigt dies ebenso wie das Stimmungsbarometer im Dunstkreis der Lohrheide. Fans und Mannschaft sind durch das 2:1 an der Hafenstraße noch enger zusammengerückt.
Über Druck angesichts der immer noch prekären Situation will Trainer Farat Toku nicht sprechen. "Das kenne ich seit vier Jahren nicht anders. Und bisher konnten wir damit immer ganz gut umgehen", so der SGW-Coach, der nach Herve Unzola (Knie) und Chang Kim (Nierensteine) nun in den letzten Partien auch nicht mehr auf Julijan Popovic zurückgreifen kann. Der ehemalige Leverkusener zog sich in der Anfangsphase der Partie in Essen einen Anbruch des Schienbeins zu.
Kopfzerbrechen bereitet dem Coach auch die Tatsache, dass gleich fünf Spieler von einer Gelbsperre bedroht sind. Jeffrey Obst, Nicolas Abdat, Sebastian van Santen, Adrian Schneider und auch Kapitän Nico Buckmaier sind mit vier Verwarnungen vorbelastet.

Canbulut in Top-Form

Den Aufsteiger aus Lippstadt erwartet Toku mit einer ziemlich offensiven Grundausrichtung. "Sie greifen früh an und bevorzugen ein aggressives Pressing", so der 39-jährige Trainer.
In dieser Woche ist noch konzentrierter trainiert worden, Toku hat eine Mischung aus Härte und Lockerheit verordnet, um auf dem Platz noch bissiger und noch giftiger in die Zweikämpfe zu gehen.
Zum Saisonende läuft Berkant Canbulut zur absoluten Hochform auf. Der 27-jährige offensive Mittelfeldspieler erzielte in Essen beide Tore, hat schon sechs Treffer auf seinem Konto - so viel wie nie zuvor in einer Spielzeit.
Eine Empfehlung nicht nur für ein weiteres Jahr an der Lohrheide, sondern auch für andere Clubs. Bezüglich der Planungen für die kommende Spielzeit herrscht immer noch Funkstille. Fest steht allerdings schon, dass es wieder einen harten personellen Einschnitt geben wird und auch einige Leistungsträger die Lohrheide verlassen werden.

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