SGW: Es geht um "Big Points"

SGW-Coach Farat Toku hat im Vorfeld der Auftaktpartie der Restrunde gegen den Bonner SC (Samstag 14 Uhr, Lohrheide) alles getan, um die Bedeutung dieses Spiels kleinzureden.

Von einem "Sechs-Punkte-Spiel" will der 09-Trainer nichts wissen. "Jedes Spiel bis zum Saisonende wird für uns wichtig. Egal, wie der Gegner heißt. In dieser Saison hat es schon so viele Überraschungen gegeben", wird Toku nicht müde, die Ausgeglichenheit der Liga zu preisen.
Und für die ein oder andere Überraschung hat bekanntlich auch die SGW schon gesorgt. Man denke nur an das letzte Spiel des Jahres 2018, als der Tabellenführer Viktoria Köln in der Lohrheide mit 3:0 besiegt wurde.
Fakt ist aber auch, dass die Lohrheidekicker mit einem Sieg den Abstand auf den Bonner SC auf sechs Zähler vergrößern könnten. Die Rheinländer weisen derzeit drei Punkte (und ein Spiel) weniger als die 09er auf.
Die Vorbereitung sei aufgrund der Witterung gewiss nicht optimal gewesen, aber in dieser Woche - so Toku - konnten sich seine Schützlinge immerhin im Training wieder einmal das Naturrasen-Feeling holen.
"Alle Spieler sind fit, das ist äußerst positiv. Und es wird auch den einen oder anderen Härtefall geben", erklärte der 38-jährige Trainer. Viele gute Ansätze habe er am letzten Samstag im Test gegen Rehden vor allem in der ersten Halbzeit gesehen. Besser müsse - daraus macht Toku keinen Hehl - die Chancenverwertung werden. Vor acht Tagen wurden in aussichtsreichsten Positionen serienweise "Fahrkarten" geschossen.

Kacinoglu in Bonn
"Das darf sich in der Meisterschaft nicht wiederholen", hat der Coach seiner Truppe mit auf den Weg gegeben. Und je eher der Klassenerhalt unter Dach und Fach kommt, umso eher können auch die Planungen für die kommende Spielzeit beginnen. So war es bei der Pressekonferenz anlässlich der Präsentation des neuen Hauptsponsors zu hören. Möglicherweise gibt es in Kürze bereits einen weiteren "Vollzug" im Sponsorenbereich zu vermelden. "Wir sind in guten Gesprächen", erklärte Marc Rohmann, der momentan umtriebig in Sachen Akquise unterwegs ist.
Der Gegner aus der ehemaligen Bundeshauptstadt hat sich in der Winterpause auch noch einmal verstärkt - unter anderem mit Ex-09er Koray Kacinoglu, der bis zum Sommer das Trikot des SV Rödinghausen getragen hatte, und mit dem ehemaligen Sprockhöveler Cedrick Mvondo.
Mit Vojno Jesic, Kris Fillinger, Adis Omerbasic und Nico Perrey verfügt der BSC über ein Gerüst erfahrener und überdurchschnittlicher Regionalligakicker.
Da der Wettergott auch mitspielen soll, bleibt zu hoffen, dass viele Wattenscheider Fußballanhänger am Samstag auch den Weg zur Lohrheide finden.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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