SGW: „Unser Spiel durchziehen“

Joseph Boyamba trumpft immer stärker auf. Beim Sieg in Gladbach erzielte er bereits sein fünftes Saisontor.
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  • Joseph Boyamba trumpft immer stärker auf. Beim Sieg in Gladbach erzielte er bereits sein fünftes Saisontor.
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Am Samstag um 14 Uhr trifft die SG Wattenscheid 09 im Lohrheidestadion auf den mäßig in die Saison gestarteten Regionalliga-Dauerbrenner SC Verl.

„Wir wollen unser Spiel durchziehen, wollen viel Ballbesitz haben und uns Chancen heraus spielen“, so 09-Trainer Farat Toku vor der Partie gegen die Ostwestfalen. Dass sich seine Elf in den letzten Wochen kontinuierlich gesteigert hat, war vor Wochenfrist beim grandiosen 4:0-Erfolg in Mönchengladbach zu sehen.
Da griff ein Rädchen ins andere, da wurde mutig früh attackiert, schnell und präzise in die Spitze gespielt - und auch die Chancen wurden genutzt.
„Wir haben uns fußballerisch stark verbessert und brauchen uns in der Liga vor keiner Mannschaft verstecken. Wir dürfen aber auch nicht nur ein Prozent weniger Engagement auf dem Platz zeigen, dann geht‘s schief“, prophezeit Toku - auch mit Blick auf die Ausgeglichenheit der Liga in dieser Spielzeit.
Sorgenfrei geht der Coach nicht in die Partie gegen Verl, denn neben Fabio Dias, Felix Clever (verletzt) und Jeffrey Obst (muss nach seiner roten Karten noch einmal aussetzen) sind einige Spieler mehr oder weniger stark angeschlagen.
Demir Tumbul, der in Gladbach vor allem in der zweiten Halbzeit eine ganz starke Leistung ablieferte, Steve Tunga, Matthias Tietz und Berkant Canbulut mussten in dieser Woche im Training erheblich kürzer treten.
Den Regionalliga-Dino aus Verl sieht Farat Toku als sehr „kompaktes und erfahrenes Team“. Vorne besitzt der SCV mit Viktor Maier und Gianluca Marzullo über zwei überdurchschnittliche Regionalliga-Angreifer.
Nach einem 4:0-Sieg in Mönchengladbach wird sich die Elf um Kapitän Nico Buckmaier  mit der Favoritenrolle anfreunden müssen, zumal der Gast am Mittwoch im Westfalenpokal keine angsteinflößende Vorstellung gezeigt hat. Bei der Niederlage an der Hordeler Heide enttäuschte der Regionalligist vor allem in Sachen Tempo.
Coach Farat Toku, der sich die Partie in Hordel angesehen hat, sah das Ausscheiden mit gemischten Gefühlen. „Die werden dann gegen uns doppelt heiß sein“, so seine Vermutung.

Mehr als Vermutungen gibt es derzeit auch nicht in Sachen künftiger Führungsriege. Noch immer sollen fehlende Zahlen der „wunde Punkt“ sein. Fest steht allerdings der Termin für die kommende Wahlversammlung - am 7. November um 19 Uhr im Jugendheim Berliner Straße.

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