SGW: Zukunft hängt am seidenen Faden

Nach der Vorstandsvorsitzenden Gabi Vit hat nun auch Aufsichtsratschef Reinhard Mokanski seinen Rückzug erklärt. FOTO: Peter Mohr
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Dicke Luft an der Lohrheidestraße. Dunkle Wolken ziehen momentan über dem Wattenscheider Fußballtempel auf. Nach dem durchwachsenen Saisonstart brodelt es auch hinter den Kulissen gewaltig. Aufsichtsratschef Reinhard Mokanski stellt sich nicht mehr zur Wahl.

Das war harter Tobak in den letzten Tagen für alle Anhänger der SG Wattenscheid 09. Den Saisonstart hatte man sich sicherlich ganz anders gewünscht. Doch dem 2:2 in Erndtebrück folgte am letzten Sonntag eine 0:1-Niederlage gegen den Nachwuchs von Fortuna Düsseldorf.Eine unglückliche Niederlage, die schmerzte - zumal der spielentscheidende Treffer erst in der 87. Minute fiel.

Fast genauso schmerzhaft ist, was sich derzeit hinter den Kulissen an der Lohrheidestraße abspielt. Nach der Demission von Hartmut Fahnenstich zu Beginn des Jahres und dem angekündigten Rücktritt der Vorstandsvorsitzenden Gabi Vit besteht der Vorstand momentan lediglich aus Ralf Schäfer.Dem Aufischtsrat kam in den letzten Wochen umso größere Bedeutung zu, um das Vereinsschiff halberlei auf Kurs zu halten.

Nach dem bereits vollzogenen Rücktritt von Franco Vit gab es am Montag die nächsten Hiobsbotschaften. Zunächst hatte der Aufsichtsratsvorsitzende Reinhard Mokanski gegenüber dem Gremiumssprecher Christian Mose erklärt, dass er sich im September auf der Jahrehauptversammlung nicht mehr zur Wahl stellen werde. Zwei Stunden später gab es die gleiche Kunde vom Aufsichtsratsmitglied Ewald Fischer.

Viel Zeit haben wir nicht

Mokanski erklärte gegenüber Mose, dass er weiter den Verein unterstützen werde und allen Verpflichtungen, die aus bestehenden Verträgen resultieren, nachkommen wird.
Mit den Worten „ach, du dickes Ei“, kommentierte Marco Ostermann die neue Entwicklung. Der ehemalige sportliche Leiter war als Gast auf der letzten Gremiumssitzung dabei gewesen und hatte konstruktive Gespräche geführt. Im Raum stand die Übernahme eines Vorstands/oder Aufsichtsratsposten.
„Viel Zeit haben wir jetzt nicht. Es muss ganz schnell etwas geschehen“, lautete fast einträchtig , aber unabhängig voneinander der Kommentar von Christian Mose und Marco Ostermann.
Trainer Farat Toku war nicht überrascht von den Rücktritten. Am letzten Donnerstag hatte er noch ein Gespräch mit Reinhard Mokanski gehabt. „Ich hatte es geahnt“, so Toku.
Erschwerend kommt hinzu, dass hinter den Kulissen ein für den Verein schädlicher „privater Kleinkrieg“ zwischen einem ehemaligen Gremiumsmitglied und Trainer Farat Toku tobt (Die Korrespondenz liegt dem Verfasser vor!).

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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