Landesliga: 08 marschiert weiter, DJK geht daheim unter
Wege trennen sich

Die DJK kam zumeist einen Schritt zu spät - wie auf unserem Bild Kapitän Jonas Borin (links) gegen den Torschützen Ivan Benkovic. Foto: Peter Mohr
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Die Wege der beiden Wattenscheider Landesligisten scheinen sich zu trennen. Während sich Aufsteiger SW Wattenscheid 08 nach dem 2:1-Auswärtserfolg oben in der Tabelle festsetzt, muss die DJK nach der bisher schwächsten Saisonleistung nun den Blick ins untere Drittel richten.

DJK-Trainer Manni Behrendt hatte vor dem Spiel gegen Wanne 11 die Bedeutung noch einmal unterstrichen: „Das wird für uns eine richtungsweisende Partie.“ Dass seine Elf einen so rabenschwarzen Tag erwischen sollte, konnte niemand ahnen. In der ersten Stunde offenbarte sich am Stadtgarten ein wahrer Klassenunterschied. Der Gast aus Wanne war in allen Belangen deutlich überlegen, immer einen Tick schneller und vor allem enorm zielstrebig. Die mäßige Vorstellung der Hausherren lässt sich nicht nur durch das Fehlen der Stammkräfte René Löhr und Marco Gruner erklären. Viele Spieler blieben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dass es zur Pause nur 0:2 für die Gäste stand (den zweiten Treffer erzielte Ex-09er Ivan Benkovic), war aus Sicht der Hausherren recht glücklich, denn selbst gab es nur einen Torabschluss durch Dennis Löhr, dessen Drehschuss mit seinem schwächeren rechten Fuß am langen Eck vorbei ging.
Zwei Abwehrpatzer direkt nach Wiederbeginn brachte die Behrendt-Truppe schnell mit 0:4 in Hintertreffen. Erst als Wanne einen Gang zurück schaltete und der DJK nach einem Abwehrfehler das 1:4 durch den eingewechselten Tobias Mauroff „gestattete“, wurde die Partie etwas offener. Ein Kopfball von Jan-Niklas Werthebach und ein Distanzschuss von Matthias Kaiser – mehr sprang an echten Torchancen nicht heraus. Zu wenig, um gegen den starken Gegner bestehen zu können.
Wahrscheinlich muss die DJK in dieser "wackligen" Phase wieder auf Co-Trainer Paul Helfer auf dem Rasen zurück greifen.

"Wild West" in Herne

SW Wattenscheid 08 bleibt dagegen weiter ungeschlagen. Die Dickebank-Elf setzte sich mit 2:1 bei Firtinaspor Herne durch. Patrick Nkoa im Anschluss an einen Freistoß und Diyar Kaplan, der einen Freistoß direkt verwandelte, trafen für die Elf von Trainer Christian Möller, die am Ende eine mehr als turbulente Schlussphase überstehen musste. Nach einer Tätlichkeit gegen Dominik Raposinho sah ein Herner Spieler den roten Karton, und dann brachen alle Dämme. Spieler, Ordner, Zuschauer rannten auf aufeinander los. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, meinte 08-Coach Christian Möller, der selbst angegangen worden war. „Wir waren froh, dass wir alle heil die Anlage verlassen konnten“ , so Möller weiter.

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Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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