Wichtige Weichenstellungen im Nachwuchsbereich

Nach den in der Rückrunde guten sportlichen Leistungen im Nachwuchsbereich der Sportfreunde Westenfeld, wurden nun auch im Hintergrund wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.
„Mit der Aufwertung der Infrastruktur durch den Bau der neuen Sportanlage, wollen wir auch im Verein die ein oder andere Weiche stellen. Aus diesem Grund möchten wir in der kommenden Saison einen sportlichen Leiter für den Nachwuchsbereich installieren.“, so Geschäftsführer Jugend Joel Porsch.

Ein Schritt, der für den Geschäftsführer Jugend, wichtig ist: "Der neue sportliche Leiter im Jugendbereich soll uns helfen unseren Weg weiter zu gehen. Unser Nachwuchs ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft. So steht es bereits in unserem Leitbild. Wir stehen für Qualität des Trainings und eine Qualifizierung der Trainer, um die Qualität zu gewährleisten. Schon jetzt hat jede Mannschaft mindestens einen ausgebildeten Trainer. Hohe Trainingsqualität ist das A und O. Gemeinsam mit dem neuen sportlichen Leiter wollen wir den Trainern helfen unser sportliches Konzept umzusetzen und die Ausbildungsinhalte an die Spielerinnen und Spieler zu vermitteln. Außerdem können wir so auch den Trainern die Chance geben sich weiterzuentwickeln, beispielsweise durch Rückmeldungen. Denn auch hier gilt: Stillstand ist Rückschritt.“

Die Installation eines sportlichen Leiters ist nicht die einzige Weichenstellung: „Außerdem haben wir das sportliche Konzept, nach dem wir aktuell schon ausbilden, erweitert und schriftlich fixiert. Dadurch wollen wir einen roten, oder besser gesagt, grünen Faden in der Ausbildung gewährleisten. Die Ausbildung sollte im Vordergrund stehen. Wir wollen nicht um jeden Preis Pokale, Meisterschaften und Medaillen gewinnen. Aber, wenn wie aktuell in der Rückrunde, es uns gelingt beides unter einen Hut zu bringen, macht uns das besonders stolz."

"Bei uns werden keine Runden gelaufen, das wäre nicht mehr zeitgemäß. Dafür kommen die Jungs und Mädels nicht in einen Fußballverein."

Dabei bezieht sich das Konzept nicht nur auf den sportlichen Bereich: „Das Konzept ist ein modernes Konzept. Wir sind im Breitensport aktiv. Daher wollen und müssen wir auch den Menschen in den Jungs und Mädels sehen und diesen im Rahmen unserer Möglichkeiten auch fördern. Wir wollen ihnen auch Werte mit auf den Weg geben, die sie in ihrem Leben voranbringen, beispielsweise Eigeninitiative und Selbstverantwortlichkeit. Dabei bezieht sich Modernität auch auf den sportlichen Bereich. Bei uns werden keine Runden gelaufen, das wäre nicht mehr zeitgemäß. Dafür kommen die Jungs und Mädels nicht in einen Fußballverein. Sie wollen spielen. Sie wollen Ballkontakte. Unsere Aufgabe ist es, ihnen diese zu schenken und dabei gleichzeitig gut auszubilden. Aus diesem Grund begrüßen wir auch die vermehrten Bestrebungen zu Wettkampfformen mit kleineren Spieleranzahlen im Kinderfußball.“

Für den Geschäftsführer Jugend sind diese Weichenstellungen für den gesamten Verein wichtig: „Bei uns gibt es keine Aussagen wie: Die Jugend oder die Senioren. Wir sind eines: Eine grün-weiße Familie. Die Weichenstellungen jetzt zahlen sich vielleicht erst in 6 bis 10 Jahren aus, wenn dann die Spieler in den Seniorenbereich kommen. Aber das zeichnet uns aus: Wir wollen nachhaltig und zukunftsorientiert arbeiten, um später möglichst viele gut ausgebildete Spieler in unserem Seniorenbereich zu haben. Das war unser Weg und wird unser Weg bleiben.“

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