Zwei Tote und viele Unfälle

Zusammenschluss: Viele Anwohner fordern mehr Sicherheit auf der Op de Veih.
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Wie der Stadtspiegel bereits berichtete, ist am 7. Mai ein 18-jähriger Motorradfahrer auf der Straße Op de Veih ums Leben gekommen. Nun fordern die Anwohner ein Tempolimit, um die Raser zu stoppen.
Auf der Straße Op de Veih in Höntrop sind 50 km/h erlaubt. Trotzdem halten sich viele Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung und geben kräftig Gas.
Nach dem tödlichen Unfall vom 7. Mai sind nun bereits zwei Tote zu beklagen. Hinzu kommen zahlreiche Unfälle, bei denen es sowohl Personen - als auch Blechschäden gab.
Sehr zum Leidwesen der Anwohner, die um das Wohl ihrer Kinder fürchten und darüberhinaus auch mit der Lärmbelästigung hadern.
Eine Betroffene ist Michaela Dellmann-Fleming. Sie wollte nicht länger stillhalten und führte gemeinsam mit anderen Anwohnern eine Zählung der Autofahrer und Fußgänger durch: „Wir wollen zeigen, dass hier ein hohes Verkehrsaufkommen herrscht und dringend etwas getan werden muss.“
Zurecht, denn die Zählung innerhalb einer Stunde ergab ein Verkehrsaufkommen von mehr als 500 Autos und 100 Fußgängern.
Der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Op de Veih Josef-Herbert Fiege macht sich schon länger für eine Geschwindigkeitsbegrenzung stark: „Wir haben bis jetzt leider nicht viel erreichen können, obwohl gerade hier dringend Handlungsbedarf besteht.“
Außerdem zieht Fiege den Vergleich zur Bochumer Straße, hier besteht ein Tempolimit von 40 km/h. Die Anwohner beklagen, dass gerade die Schulwege der Kinder extrem gefährdet sind.
„Neben unseren Kindern leben hier auch viele ältere Menschen, die es schwer haben, heil über die Straße zu kommen“, äußert sich Martina Blaschke-Delbeck, Vorstandsmitglied der Siedlergemeinschaft. Die Anwohner wünschen sich eine Ampel und ein Tempolimit von 40 Stundenkilometern.
Aktuell liegen in den ansässigen Geschäften Unterschriftenlisten aus, die demnächst gemeinsam mit den Zählungen an Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz weitergeleitet werden sollen.

Autor:

Lauke Baston aus Wattenscheid

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