DRK-Kreisversammlung: „Führungscrew“ neu gewählt – vielfältige Arbeit wird in Wattenscheid positiv wahrgenommen!

Der neu gewählte Vorstand des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid e.V. blickt auf die nun dreijährige Amtszeit.
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Vorstandswahlen standen diesmal an bei der Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes in Wattenscheid. So wurde die Veranstaltung im Saal der DRK-Kreisgeschäftsstelle neben dem notwendigen Wahlakt aber auch zu einer Präsentation des Erreichten und einem Blick in die nähere Zukunft.

Der Vorsitzende Thorsten Junker konnte den anwesenden Mitgliedern über einen positiven Jahresabschluss 2012 und ein bisher arbeitsreiches Jahr 2013 berichten. „Hierauf könne man stolz sein“, erklärte Thorsten Junker und fügte an, „dass ein solches Ergebnis und auch das breite Spektrum der Aktivitäten des Kreisverbandes vor Ort nur durch das enge Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt sowie den Bundesfreiwilligen und Mitarbeitern im Freiwilligen sozialen Jahr zu erreichen sei. Wir werden in Wattenscheid als Organisation und Wohlfahrtsverband in der Bevölkerung, der Vereinswelt, der Stadtverwaltung und der Politik durch unsere vielfältigen Aktivitäten sehr stark und vor allem äußerst positiv wahrgenommen.“ Hierfür sprach er den Mitgliedern nochmals seinen herzlichen Dank aus.

Vielfältige Arbeit in den sozialen Diensten

Hieran anschließend berichtete Thorsten Junker über die Personalsituation in den sozialen Hilfsdiensten des Verbandes. Der Wattenscheider Verband konnte die Planstellen größtenteils besetzen und sogar wieder eine Bewerberin für die Breitenausbildung als Ausbilderin und Rettungshelferin qualifizieren. Leider hätte der aktuelle doppelte Abiturjahrgang 2013 nicht den erhofften Effekt erzielt und nicht mehr Bewerber für den Bundesfreiwilligendienst oder das
Freiwillige soziale Jahr beschert.

Thorsten Junker berichtete zudem von der erfreulichen Situation des Behindertenfahrdienstes als „Highlight“ der sozialen Dienste und der weiteren Verjüngung und Erweiterung der Fahrzeugflotte. Der Bereich sei mittlerweile mit fünf, demnächst wieder sechs täglich eingesetzten Fahrzeugen gut genutzt und würde sowohl für private Nutzer, als auch auf Rechnung für Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und andere Rechnungsstellen fahren.

Der Bereich des mobilen sozialen Dienstes bleibe leider weiter Sorgenkind des Kreisverbandes mit sinkenden Einnahmen, was den Vorstand dazu veranlasst hatte, den Dienst intensiv zu analysieren, um hier Verbesserungen erzielen zu können. Gemeinsam mit dem Bereich Essen auf Rädern müssten auch hier neue Kunden hinzugewonnen werden.

Die Breitenausbildung zeichnen für das Jahr 2013 konstante Teilnehmerzahlen der Erste-Hilfe-Ausbildungen aus. Hier wurde nun erneut eine Bundesfreiwillige eigens ausgebildet und nun als Lehrgangsleiterin eingesetzt. Es bilden insgesamt 19 Wattenscheider Ausbilder in Betrieben, Kindergärten, Schulen und Verwal-tungen und dem DRK-Zentrum an der Sommerdellenstraße erfolgreich Ersthelfer aus.

Bauprojekt in 2014

Für das Jahr 2014 hat sich der Vorstand die räumliche Erweiterung der Geschäftsstelle an der Voedestraße 53 mit der baulichen Abwicklung auf das Programm gesetzt. Nach erfolgtem Grundstücksgeschäft und entsprechenden Entwurfsplanungen ist der Vorstand momentan in Kontakt mit potentiellen Zuschussgebern, um hier für die behindertengerechte Erweiterung des vorhandenen Saalanbaus ggf. Geldmittel als Zuschuss zu generieren. Hierzu wurden in mühevoller Arbeit die notwendigen Förderanträge gestellt, auf deren Bewilligung der Verband nun warten muss. Christian Lange erläuterte den anwesenden Mitgliedern in einem kurzen Vortrag den momentanen Stand der Planungen, insbesondere mit Blick auf die behindertengerechten und finanz-technischen Aspekte des angestrebten Bauprojektes.

Dass der DRK-Kreisverband auf solider Grundlage steht, machte Schatzmeister Thomas Seppelt in seinem Bericht deutlich: Er sprach von einer gesunden Finanzstruktur dank einer umsichtigen Geschäftspolitik des Verbandes, was sich im positiven Jahresergebnis 2012 widerspiegeln würde. Auch die bisherigen Zahlen aus 2013 würden an diese Entwicklung anknüpfen, wenngleich es hier zu einem absehbar etwas sinkenden Gesamtergebnis kommen werde.

Berichte zu den zahlreichen Aktivitäten des Ehrenamtes

Kreisrotkreuzleiter Alexander Schalla konnte von zahlreichen ehrenamtlichen Arbeiten im Jahr 2013, beispielhaft von den Sanitätseinsätzen im örtlichen Karneval und bei der Cranger Kirmes, aber seit dem Regionalliga-Aufstieg der SG Wattenscheid 09 auch wieder in größerer Anzahl im Wattenscheider Lorheidestadion berichten. Auch die Teilnahme am Landeswettbewerb der Rotkreuzgemeinschaften wurde durch den Erhalt des Zusatzpreises „Wohlfahrtsarbeit“ für das Wattenscheider Team ein Erfolg.
Generell sei aber das dringlichste und aktuellste Thema die Werbung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Wattenscheider Kreisverband, um das Ausscheiden von Mitgliedern aufzufangen und ggf. den Mitgliederbestand der Aktiven wieder auszuweiten. Dies würde alle Gemeinschaften gleichermaßen betreffen und durch den Zuwachs aus dem Jugendrotkreuz momentan „glücklicherweise schon ein wenig aufgefangen. Ohne die vielen Jugendlichen, die auch in den DRK-Verband strömen, würde es personell manchmal schon enger“, resümierte Alexander Schalla in seinem letzten offiziellen Bericht als Kreisrotkreuzleiter. Er will sich zukünftig, beruflich bedingt, in seinem DRK-Ehrenamt zeitlich anders aufstellen und hatte sein Vorstandsamt für eine Neubesetzung zur Verfügung gestellt.

Jugendrotkreuz stellt Zukunft des Verbandes dar

Mark Büteröwe berichtete erstmals als Leiter des Jugendrotkreuzes von zahlreichen tollen Aktionen aus 2012/2013, wie den wiederum erfolgten Teilnahmen an den Landeswettkämpfen in verschiedenen Altersklassen des Jugendverbandes, den wiederum erfolgreich verlaufenen Erste-Hilfe-Aktionen in der Stadtbücherei und den im Aufwind befindlichen fünf Schulsanitätsdiensten in Wattenscheid. Mittlerweile erreicht das Jugendrotkreuz eine Mitgliederzahl von 104 Kindern und Jugendlichen. Highlight des Jahres 2013 war für den JRK-Leiter zweifelsohne die Ausrichtung des Landeswettkampfes der Altersklassen I+II im April 2013 in Wattenscheid an. Hiermit hatte sich das örtliche Jugendrotkreuz mit Unterstützung des Kreisverbandes auch auf Landesebene einen Namen gemacht und viel Lob bekommen. Der Vorsitzende Thorsten Junker lobte die Arbeit des Jugendrotkreuzes ausdrücklich und bezeichnete die dortigen Aktivitäten als beste Nachwuchsförderung des Verbandes, ohne die es für den Kreisverband bei der Zahl der Ehrenamtlichen deutlich schlechter gehen würde.

Vorstandswahlen auf der Tagesordnung

Als weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt standen die Vorstandswahlen an. Den geschäftsführenden Vorstand des Verbandes bilden in Zukunft weiterhin als Vorsitzender Thorsten Junker und Mike Steinberg als sein Vertreter. Unterstützt werden die beiden langjährigen Rotkreuzler durch den Schatzmeister Thomas Seppelt.

Als neues Mitglied des Vorstandes wurde Dennis Schürmann in den Vorstand gewählt. Gemeinsam mit Meike Kaiser wurde der selbstständige Gerüst-
baumeister vom Kreisausschuss der Rotkreuzgemeinschaften für die Kreisrot-kreuzleitung zur Wahl nominiert, als Kreisverbandsarzt steht Ihnen weiterhin Thorsten Schleifer als Kreisverbandsarzt zur Seite. Der Oberarzt der Anästhesie im Bochumer Augusta-Krankenhaus ist zudem schon durch seine Einsätze im Rettungsdienst mit dem Roten Kreuz in Kontakt. Er will sich weiterhin in die Arbeit der Kreisrotkreuzleitung einbringen und komplettiert hier das Gremium zusammen mit dem neuen / alten stv. Kreisrotkreuzleiter Thorsten Junker, der auch zukünftig in Doppelfunktion im Kreisverband aktiv sein wird. Die neue Kreisrotkreuzleitung des örtlichen Wohlfahrtsverbandes wird nun in den nächsten drei Jahren die ehrenamtlichen Gemeinschaften in der Führung des Gesamtverbandes vertreten.

Drei weitere Mitglieder des bisherigen Vorstandes wurden in der Kreisversammlung ebenfalls einstimmig in ihrem Amt bestätigt: Ralf Schmidtmann steht dem Vorstand als langjährigstes Vorstandsmitglied auch in den nächsten drei Jahren als Justitiar in rechtlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite, Christian Lange leitet weiter die Öffentlichkeitsarbeit des Kreisverbandes und Moritz Koch wird weiterhin als Schriftführer dem Vorstand angehören.

Komplettiert wird das Gremium durch Mark Büteröwe, der die Geschicke des aufstrebenden Jugendrotkreuzes leitet und weiterhin für jugendlichen Nachwuchs beim Roten Kreuz sorgen soll. Seine Position stand allerdings nicht zur Wahl, da er hier bereits im letzten Jahr von den Mitgliedern zum JRK-Leiter gewählt wurde.

"Man kann stolz sein, auf die Arbeit des DRK in WAT"

Mit den Worten „auf das Erreichte und die vielfältige Arbeit von engagierten DRKlern, können wir zu recht stolz sein“, bedankte sich der Vorsitzende zum Abschluss der Sitzung bei den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen für das Engagement und die geleistete Arbeit.

Der neu gewählte Vorstand des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid e.V. blickt auf die nun dreijährige Amtszeit.
Dennis Schürmann wurde zum Kreisrotkreuzleiter des WATer Kreisverbandes gewählt und vertritt das Ehrenamt im Vorstand des Verbandes.
Autor:

Christian Lange aus Wattenscheid

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