DRK: Neuer Behindertentransporter ergänzt Fahrzeugflotte

Fahrdienstleiter Markus Eisenhuth mit einem Fahrgast und DRK-Vorsitzender Thorsten Junker präsentieren einen neuen Behindertentransporter.
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  • hochgeladen von Christian Lange

Das Rote Kreuz in Wattenscheid hat einen neuen Behindertentransporter. Und das ist auch gut so, schließlich wird sein Dienst benötigt – dringender denn je: „In unserer Gesellschaft leben immer mehr ältere Menschen mit Gehbehinderungen. Der Bedarf ist dementsprechend enorm groß“, schildert DRK-Vorsitzender Thorsten Junker und freut sich über den neuen Transporter, der seit einigen Tagen für die Hilfsorganisation auf den Wattenscheider und Bochumer Straßen unterwegs ist.

„Wir fahren außerdem Studenten zur Uni oder Rollstuhlfahrer zur Arbeit. Die Nachfrage ist vielseitig“, berichtet Leiter Markus Eisenhuth aus dem Alltag des Behindertenfahrdienstes. Es wären bei weitem nicht nur gehbehinderte Senioren die den langjährigen Dienst des Wohlfahrtsverbandes nutzen würden. Insgesamt fünf Transporter stehen dem Roten Kreuz für den Einsatz zur Verfügung und erledigen dabei täglich bis zu 25 Fahrten pro Wagen. „Das entspricht wiederum einer Gesamtleistung von 227 500 Kilometern im Jahr 2011“, rechnet Eisenhuth hoch.

Zu Jahresbeginn war ein Behindertentransportwagen des DRK mit einem Motorschaden ausgefallen und musste ausgemustert werden. Hierdurch war eine Ersatzbeschaffung notwendig geworden, denn die Nachfrage blieb weiterhin groß und steigerte sich sogar noch. „Deswegen wollen wir in den nächsten Monaten sogar noch einen zusätzlichen Transporter über die Aktion Mensch’ beschaffen“, kündigt Junker an. Der aktuelle Neuzugang kostete 48 000 Euro und wurde komplett durch Rotkreuz-Eigenmittel finanziert.

Beim DRK werden auch Mitarbeiter aus dem Bundesfreiwilligendienst in diesem Bereich eingesetzt, für Juni sind weitere Einstellungen geplant. „Bewerbungen nehmen wir gerne entgegen“, lädt Thorsten Junker junge Menschen dazu ein, sich gesellschaftlich beim DRK zu engagieren.

Und der Job ist nicht eintönig: „Unsere Hauptklientel besteht natürlich aus Altenheimen. Fahrten zum Arzt, zur Tagespflege bilden den Großteil. Aber es sind auch spannende Geschichten dabei. Die Transporte führen manchmal bei Urlaubsfahrten bis in die Schweiz oder an die Ostsee“, erklärt Markus Eisenhuth. Dann wird auch bei den Kollegen aus dem Deutschen Roten Kreuz oder den internationalen Partnerorganisationen übernachtet und man kann nebenher noch Menschen der weltumfassenden Rotkreuzorganisation kennenlernen.

Das Aufgabenfeld des Behindertenfahrdienstes bietet also durchaus spannende Seiten. Interessenten für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder das Freiwillige soziale Jahr (FSJ) können sich beim Roten Kreuz in Wattenscheid unter der Rufnummer 0 23 27 – 8 70 18 (Herr Eisenkopf) melden und informieren.

Autor:

Christian Lange aus Wattenscheid

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