DRK empfiehlt Auffrischung durch EH-Lehrgang
Erste Hilfe auch in Pandemie-Zeiten wichtig!

DRK empfiehlt Auffrischung durch EH-Lehrgang

Es kann sehr schnell gehen: Ein Mensch bricht auf offener Straße zusammen, man ist Zeuge eines Autounfalls oder am Arbeitsplatz hat ein Kollege plötzlich einen Herzinfarkt. Hier ist schnelles Handeln erforderlich. Denn mit Erster Hilfe kann man Leben retten. Die gute Nachricht: Laut einer Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) haben 93 Prozent der Menschen in Deutschland nach eigenen Angaben schon mal an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen.
Allerdings: Bei fast jedem Vierten ist das sogar schon mehr als 20 Jahre her. DRK-Erste Hilfe-Beauftragter Werner Rautenberg: "Die meisten haben ihren letzten Erste-Hilfe-Kurs im Zusammenhang mit dem Führerschein gemacht. Doch das ist zu wenig. In Skandinavien lernen bereits Kindergartenkinder, wie Erste Hilfe funktioniert. Das zieht sich durch die Schule bis in die Arbeitswelt. Dieser selbstverständliche Umgang mit Erster Hilfe möchte das Deutsche Rote Kreuz
seit vielen Jahren auch in Deutschland implementieren. 10.000 Menschen könnten so jährlich durch Sofort-Maßnahmen in einer Notfallsituation gerettet werden.“

Ein Viertel aller Befragten der Studie traut sich leider nicht zu, im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Dabei zeigt sich: Je länger der letzte Erste-Hilfe-Kurs her, desto größer die Unsicherheit. So fühlen sich über 80 Prozent der Befragten, die in den letzten zwei Jahren einen Erste-Hilfe-Kurs besucht haben, fit im Umgang mit einer Notallsituation.

„Wir bieten regelmäßig Kurse in unserem DRK-Zentrum an, um hier die Möglichkeit zur Wissensauffrischung oder der erstmaligen Teilnahme an einem Lehrgang zu bieten. Im Gebäude gelten die 3G-Regelungen“, merkt Markus Eisenhuth an. Die Erste-Hilfe-Kurse sind aktuell von besonderen Hygienemaßnahmen betroffen. Der Wattenscheider Verband hält sich an die
konzeptionellen Vorgaben des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, dass eine möglichst kontaktlose Ausbildung vorsieht.

Markus Eisenhuth berichtet dazu: „Die Ausbildungen finden nur in kleinerer Gruppengröße statt.“ Maximal können aufgrund der Raumgröße somit 15 Personen an einem Kurs teilnehmen. Selbstverständlich gilt auch dabei teilweise Maskenpflicht und Desinfektionsmöglichkeiten bestehen für die Teilnehmer. Teilnehmerplätze werden in einem ausreichenden Abstand von mindestens 1,5 m angeordnet und die Ausbilderinnen und Ausbilder tragen besondere FFP2- Masken, wenn der allgemeine Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann.

Das Tragen von Masken ist nicht über die gesamte Dauer obligatorisch

„Niemand muss für die komplette Zeit des Kurses eine Maske tragen“, präzisiert Werner Rautenberg und führt weiter aus: „Während der theoretischen Abschnitte ist genug Abstand gewährleistet, aber in den Pausen sowie beim Betreten und Verlassen des Kursraums ist die Maske Pflicht.“ Teilnehmer müssen ihre Masken selbst zum Kurs mitbringen.

Aufgrund der verringerten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich.

Die nächsten Erste-Hilfe-Kurse im DRK-Zentrum, Sommerdellenstraße 26, werden am Samstag, 05. Februar, und Samstag, 19. Februar 2022 jeweils ab 10 Uhr angeboten.

Anmeldungen werden unter Rufnummer 023227-87017 oder Email an
info@drk- Wattenscheid.de entgegen genommen.

Autor:

Karl - Heinz Lehnertz aus Wattenscheid

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