Neues Behindertenfahrzeug bringt mehr Mobilität für Rollstuhlfahrer

Fahrdienstleiter Markus Eisenhuth (lks.) und Bufdi David Dinkelbach freuen sich über das neue Auto.
  • Fahrdienstleiter Markus Eisenhuth (lks.) und Bufdi David Dinkelbach freuen sich über das neue Auto.
  • hochgeladen von Thorsten Junker

Ein neues Behindertenfahrzeug konnte das heimische Rote Kreuz (DRK) kürzlich in Wattenscheid in Betrieb nehmen. Das 140 PS starke Dieselfahrzeug mit Alu-Rampe und elektrischen Stufen hat einen Gesamtwert von 48.000 €. Es ist ab sofort im gesamten Stadtgebiet Bochum unterwegs und soll die gestiegene Nachfrage im Behindertenfahrdienst befriedigen.

Der Ford Transit kann bis zu vier Rollstuhlfahrer gleichzeitig befördern und verfügt neben einer Klimaanlage über eine absenkbare Rampe. Mit dem Neuen wird der Fuhrpark auf fünf erweitert und steht den Betroffenen täglich zur Verfügung.

Doch diese Ausweitung des Behindertenfahrdienstes war dringend angezeigt, denn die Nachfrage steigt stetig stark an. „Wir fahren für Altenheime, Krankenhäuser, Tagespflegen und natürlich insbesondere direkt im Auftrag unserer Fahrgäste, die damit am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Fahrten sollten frühzeitig angemeldet werden, doch auch Spontanfahrten führen wir –wenn möglich- gern durch“, so Fahrdienstleiter Markus Eisenhuth.

Der DRK-Vorsitzende Thorsten Junker macht deutlich, dass die bisherigen vier Autos im Jahr 2011 insgesamt 227.500 km zurückgelegt haben und täglich pro Fahrzeug bis zu zwanzig Fahrten durchführen. Bisher konnten einige Fahrtanfragen mangels Kapazitäten nicht durchgeführt werden. „Das soll sich jetzt ändern, obwohl der Nachbarverband aus Gelsenkirchen uns schon tatkräftig unterstützt hat, doch
immer mehr Kunden kommen auf das DRK zu, das den Fahrdienst seit über 33 Jahren in bewährter Form durchführt.“

Gefragt zu den Gründen äußert Junker: „wir haben einen guten Ruf, neue Fahrzeuge, geringe Preise und leben von der Mund-zu-Mund-Propaganda. Doch auch haben einzelne Altenheime keinen eigenen Fahrdienst mehr, da die Zivis weggefallen sind.“

Das DRK führt diesen sozialen Dienst auch mit Teilnehmern des Bundesfreiwilligendienstes bzw. freiwilligen sozialen Jahres aus und sucht hierfür stets Ersatz. Das Personal soll auf zehn Personen aufgestockt werden

Fahrtwünsche können direkt beim Fahrdienstleiter Markus Eisenhuth an der
Voedestr. 53 angemeldet werde (Tel: 02327/61111); er gibt auch Infos zur freiwilligen Mitarbeit im Fahrdienst.

Autor:

Thorsten Junker aus Wattenscheid

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