Bei Thiers wurden neue Produkte „blind“ verkostet
Gegrillt, getestet, gelobt

Oliver Thiers präsentierte vor dem Geschmackstest die "Rohlinge". Foto: Peter Mohr
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  • hochgeladen von Peter Mohr

Von wegen Feiertag. An Allerheiligen hatte Oliver Thiers zum Test neuer Produkte in die Wurstschmiede an der Hansastraße eingeladen. Sechs neue Sorten standen auf dem Gaumen-Prüfstand von 15 Gästen.

Grillwürstchen unterschiedlichster Verfeinerung hatte Thiers angeboten. Die neuen Produkte mussten sich beim „Tasting“ vor dem inneren „Geschmacksauge“ der Probanden ganz sicher dem Aushängeschild des Hauses stellen, der legendären Stadion-Bratwurst.
Die Ergebnisse des Tests und die anschließende Gesprächsrunde mit den Testpersonen zeigte einmal mehr, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können und wie leicht man sich bei präsentierten Produkten täuschen kann.
Erstaunlicherweise war nämlich die nur minimal veränderte Stadion-Bratwurst (im Saitlingnaturdarm vom Schaf - anstelle des Schweinedarms) nicht der absolute Geschmacksrenner. Möglicherweise war auch die dargereichte dünnere Form ein Grund.
Eher für Liebhaber südlicher Wurst-Kultur (stark an die spanische Chorizo erinnernd) eignet sich die geschmacksintensivere, etwas fettigere Wilderer-Bratwurst.
Großer Beliebtheit erfreute sich die Kartoffel-Lauch Bratwurst, eine etwas mildere im Geschmack sehr ausgewogene Variante.
Die der Jahreszeit angepasste Kürbis-Wurst fand nur bei Freunden asiatischer Gewürze Zustimmung. Das Lob fiel dann aber umso deutlicher aus.
Das mehrheitlich beste Votum bekam die pasteurisierte Stadionwurst, mit deutliche verlängertem Mindesthaltbarkeitsdatum.
Die traditionelle Thiers Krakauer vom Grill sprach vor allem Freunde der deftigen Küche an, die sich dazu ein gezapftes Kaltgetränk als passenden Begleiter wünschten.
Beim abschließenden Geschmacks-Erfahrungsaustausch gab Oliver Thiers detailliert Auskunft über die einzelnen Test-Würste, deren Unterschiede in der Herstellung und auch über die verschiedenen Zutaten. Da spürte man in seinen Worten und im Funkeln seiner Augen, dass er auch mit inzwischen 61 Jahren immer noch Feuer und Flamme für seinen Beruf ist.
„Wir legen ganz viel Wert auf das Urteil unserer Kunden und solche ,Experimente' sind für uns auch ganz wichtig“, erklärte Thiers. Und weiter: "Jetzt schauen wir, ob wir eines der ,neuen' Produkte in unser Sortiment aufnehmen." Die Geschmacksvielfalt der sechs unterschiedlichen Grillwürste war beeindruckend.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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