Hilfe durch Freiwillige

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Die Jungs der Freiwilligen Feuerwehr Höntrop zeigten am Donnerstagabend ihr Herz für die Natur. Der Teich am Jasminweg war durch die lange Trockenheit ohne jede Frischwasserzufuhr und verstärkt durch die übermäßige Sonneneinstrahlung gekippt. Fehlender Sauerstoff im Wasser hatte bereits dazu geführt, dass einige 50/60 cm lange Fische verendet kieloben durch das Wasser trieben. Die Tierwelt um Stockenten und die mittlerweile große Population der Teichhühner hatte sich offensichtlich andere Plätze gesucht. Komorane und Graureiher - sonst ständige Gäste - wurde nicht mehr gesehen. Selbst die Schildkröten, eher als Sonnenanbeter auffällig, hatten sich wohl in den kühlen Schlamm zurückgezogen.

In dieser Situation haben sich die Jungs der Freiwilligen Feuerwehr entschlossen, in Ihrer Freizeit der Natur und der Umwelt zu helfen. Mit einem Einsatzfahzeug wurden Pumpen herbei geschafft, um das Brackwasser umzuwälzen und mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Das angesaugte Wasser wurde über die leistungsstarken Pumpen durch die Luft zur Sauerstoffaufnahme gewirbelt und in den Teich geleitet. Danke Jungs für Euere Mühe, die hoffentlich Früchte trägt.

Aber alles Mühen freiwilliger Menschen wird nicht helfen, wenn nicht auch die für diese Wasserfläche zuständige Stadt Bochum endlich einmal, nach Jahren ständiger
Hinweise und Anfragen betroffener Bürger, sich aufraffen könnte, um das stellenweise stark verdreckte und stinkende Wasser endlich zu reinigen.Oder anders gefragt - kommt eigentlich kein Politiker der Bezirksvertretung hier vorbei?
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