Untere Naturschutzbehörde sucht Zeugen
Zerstörtes Kormoranhabitat in Wesel-Bislich

Unbekannte haben zwischen Freitag, 20. Dezember 2019, und Samstag, 4. Januar 2020, eine Baumgruppe auf einer kleinen Insel in einem ehemaligen Kiesabgrabungsgewässer in Wesel-Bislich („Bergen See“, Bislicher Straße - Höhe Straßenecke „Bergen 2-4“) beseitigt. Frische Schnittstellen waren erkennbar. Die Insel beherbergte den zweitbedeutendsten Kormoranschlafplatz im Kreis Wesel.
  • Unbekannte haben zwischen Freitag, 20. Dezember 2019, und Samstag, 4. Januar 2020, eine Baumgruppe auf einer kleinen Insel in einem ehemaligen Kiesabgrabungsgewässer in Wesel-Bislich („Bergen See“, Bislicher Straße - Höhe Straßenecke „Bergen 2-4“) beseitigt. Frische Schnittstellen waren erkennbar. Die Insel beherbergte den zweitbedeutendsten Kormoranschlafplatz im Kreis Wesel.
  • Foto: Zur Verfügung gestellt von der Pressestelle Kreis Wesel.
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Unbekannte haben zwischen Freitag, 20. Dezember 2019, und Samstag, 4. Januar 2020, eine Baumgruppe auf einer kleinen Insel in einem ehemaligen Kiesabgrabungsgewässer in Wesel-Bislich („Bergen See“, Bislicher Straße - Höhe Straßenecke „Bergen 2-4“) beseitigt. Frische Schnittstellen waren erkennbar. Die Insel beherbergte den zweitbedeutendsten Kormoranschlafplatz im Kreis Wesel.

Ermittlungen aufgenommen

Die Beseitigung von Fortpflanzungs- und Ruhestätten der Kormoranfamilien ist verboten und stellt eine ordnungswidrige Handlung dar. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Wesel hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise, Kontakt: Frau Seidler, Telefon 0281/207-2541 oder Mail an: anne.seidler@kreis-wesel.de.

Anonymisierte Hinweise

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Wesel weist ausdrücklich darauf hin, dass anonymisierte Hinweise die Ermittlungen zwar grundsätzlich unterstützen können, im Zweifel aber vor Gericht nicht verwertbar sind.

Schlaf- und Ruhestätte

Die beseitigten Bäume dienten einigen Kormoranfamilien ganzjährig als geschützte Schlaf- bzw. Ruhestätte. Die geselligen Vögel suchen ihren Schlafplatz sorgsam aus und kehren dann allabendlich aus einem Umkreis von bis zu 40 Kilometern zurück.

1000 Euro Belohnung

Zwischenzeitlich hatte der NABU Wesel einen medienwirksamen Aufruf mit der Bitte um Hinweise gestartet und eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro in Aussicht gestellt. Der NABU will die Hinweise laut Medienbericht an die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Wesel weiterleiten.

Autor:

Lokalkompass Wesel aus Wesel

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