WESELER DOMKONZERT am 17. November
Requiem für Posaune und Orgel im Willibrordi-Dom

Hansjörg Fink (recht, Jazzposaune) sowie Basilikaorganist Elmar Lehnen.
  • Hansjörg Fink (recht, Jazzposaune) sowie Basilikaorganist Elmar Lehnen.
  • Foto: Agentur
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Am Sonntag, 17. November, um 18 Uhr findet das nächste Weseler Domkonzert im Willibrordi-Dom statt. Zu Gast ist sind Hansjörg Fink aus Düsseldorf (Jazzposaune) sowie Basilikaorganist Elmar Lehnen (Kevelaer) mit einem Requiem für Posaune und Orgel, welches die beiden Musiker selbst für ihre Besetzung komponiert haben.

Grundlage des Requiem ist der Gregorianische Choral der Totenmesse. Elmar Lehnen und Hansjörg Fink schaffen daraus neu auskomponierte Sätze mit Freiraum für Improvisation und künstlerische Gestaltung. Jahrhunderte alte Tradition trifft auf pulsierende, jazzige Lebenslust, komponierte Musik auf improvisierte, es begegnen sich Liturgie und Welt, Spiritualität und Sinnlichkeit. Hansjörg Fink und Elmar Lehnen bewegen sich sicher auf den historischen Fundamenten und setzen darüber eigene, freiheitliche Figuren. Sie erweisen sich als profilierte Grenzgänger und beweisen, dass sich die Gegensätze verbinden lassen.

Die Besonderheit des künstlerischen Konzepts besteht darin, mit stil- und spartenübergreifenden Mitteln eine Verbindung zu schaffen zwischen Kirchenmusik und Jazz. Dabei soll die Improvisation, wichtiges Stilmittel in beiden Bereichen, als Bindeglied dienen.

Beide Interpreten haben sich in ihren sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern seit vielen Jahren einen sehr guten Namen erworben und arbeiten bereits seit 2008 intensiv zusammen. Sie leben in Deutschland und erlangen durch ihr Schaffen nationale und internationale Strahlkraft, was CD-Produktionen, Konzerttätigkeit im In- und Ausland und Lehrtätigkeit auf akademischem Niveau beweisen

Hansjörg Fink fühlt sich als Leadspieler, Satzspieler und Solist den unterschiedlichsten Musikstilen verbunden und ist in Bigbands, Musical- und Theaterproduktionen, Popbands und auf den großen Jazz-Festivals ebenso zu Hause wie in Sinfonieorchestern, Kammermusikensembles und bei Soloprojekten. Er ist Soloposaunist im Glenn Miller Orchestra und mit diesem regelmäßig auf Tournee. Als freischaffender Musiker ist er im Rahmen von Konzerten, CD-Produktionen (über 70, Stand 2016), sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen regelmäßig mit renommierten Bigbands Europas zu hören, darunter die WDR Big Band, die SWR Big Band, das Jazz Orchestra of the Concertgebouw Amsterdam und die Paul Kuhn Big Band. Hansjörg Fink lehrte von 2011 bis 2015 an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.

Elmar Lehnen erhielt ersten Orgelunterricht bei Wolfgang Seifen, der ihn stark prägte. Nach dem Studium in Aachen und Paris, wo er sein „Diplome de Concert" mit Auszeichnung erwarb, war er zehn Jahre als Kantor in Mönchengladbach tätig. Im Jahr 2000 wurde er als Nachfolger von Wolfgang Seifen zum Basilikaorganisten der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer berufen. Elmar Lehnen widmet sich darüber hinaus weiterhin seiner internationalen Konzerttätigkeit.

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 12 Euro (ermäßigt 8 Euro). Karten sind außerdem im Vorverkauf zum Preis von 11/7 Euro  bei der Stadtinformation, der Mayerschen Buchhandlung sowie der Buchhandlung Korn erhältlich.

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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