Tatorte in Voerde - Tango und zehn Autoren verzaubern Krimi-Fans

Dr. Klaus Hell liest "Die Sache mit Mia"
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Etwas Durchhaltevermögen mussten die Besucherinnen und Besucher der Voerder Krimi-Nacht mitbringen, doch gelohnt hat es sich auf jeden Fall.
Unter dem Slogan "hören - genießen - shoppen" war die Webegemeinschaft angetreten.

Die ersten zwei Versprechen konnte sie einlösen, letzteres jedoch nicht. Rund ums kriminalistische Geschehen herrschte in der Bahnhofstraße und Umgebung leider "tote Hose".
Genießen konnte man die Lesungen der insgesamt zehn Autorinnen und Autoren dennoch; das kulinarische Begleitprogramm in der Volksbank-Lounge war auch nicht schlecht, und die tänzerischen Einlagen der Tanzschule Rautenberg trugen zur lockeren Atmosphäre der Veranstaltung bei.

Mit "Die Sache mit Mia" stellte Dr. Klaus Hell sein Erstlingswerk vor. Der pensionierte Lehrer und Schulrat hat sich, nachdem er sich mit eher sachlichen Schulbüchern (Geographie, Physik, Naturkunde) befasst hatte, an die Literatur gewagt.
Tatort war Kalkar, die Folgen der Sache mit Mia aus dem Jahr 1963 verfolgen den damaligen Freundeskreis bis in die Jetztzeit und in den hohen Norden zur Hallig Hooge. Mitten in einer Sturmflut geht es dort endlich um die Wahrheit.

Alte Hasen im Kriminalgeschäft sind im Vergleich alle anderen Autoren des Abends, so auch das Duo Thomas Hesse, Renate Wirth. Mit "Die Spinne" präsentierten sie erneut das Team um Kommissarin Karin Krafft aus Wesel, das sich diesmal mit einer gezielten Brandstiftung auseinander zu setzen hat.

Mechthild Borrmann bringt in "Wer das Schweigen bricht" ihren Protagonisten Robert Lubitsch durch den Fund eines Mädchenbildes im Nachlass des verstorbenen Vaters auf dunkle Spuren in die Vergangenheit. Doch wer alte Geister weckt, der muss auch in Kranenburg büßen...
Geschickt spielt die Autorin mit den Zeitebenen von heute und 1939 bis 1950.

Duisburgs Landschaftspark ist der vierte Tatort, den Irene Scharenberg in "Ein Fall zu viel" vorstellt. Drei ungeklärte Todesfälle spielen hier eine Rolle und werden zur Herausforderung für die Ermittler Pielkötter und Barnowsi.

Noch weiter Rheinaufwärts verschlägt es die Zuhörer der "Krimikops" - fünf echte Polizisten - nach Düsseldorf. Dort gibt es erst keine Leiche aber definitiv einen Mord. Mit skurrilem Humor gewürzt und versehen mit Geschichten, die das Leben schrieb, präsentierten die fünf Autoren (von denen diesmal allerdings nur drei anwesend waren) "Bluthunde". Der Fall führt Ermittler Pit Struhlmann und seinen Praktikanten Jensen auf die Spur illegaler Hundekämpfe.

Die Werbegemeinschaft Voerde sollte die Reihe fortsetzen. Wenn mehr Geschäfte mitziehen, könnte auch der Shoppinggenuss in den Lesepausen hinzukommen.

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