Wenn nicht nur Kinderaugen strahlen

Die Kleinsten nimmt Gabriele Gockeln, die Leiterin des Katholischen Kindergartens St. Marien, auch schon mal auf den Arm, damit sie besser an die Zweige heranreichen. Hier ist es der kleine Nick
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Glühwein, Kakao und Stockbrot

Feierliches Schmücken des Weihnachtsbaums in Büderich

Am Samstag war es wieder soweit, feierlich wurde der Tannenbaum auf dem Marktplatz geschmückt.
Wie in jedem Jahr hatte der Heimatverein Büderich zu dem Event, durch welches der zweite Tag des „Lebendigen Büdericher Adventskalenders“ als Türchen 2 gestaltet wird, aufgerufen und viele Bewohner des Polderdorfes waren gefolgt.
Die hervorragend funktionierende Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen sorgt stets dafür, dass Erwachsene hier genauso viel Spaß haben, wie die Kleinen.
Arnold Tepaß vom Büdericher Heimatverein: „Eine schöne Tradition, die durch viele aufrecht erhalten wird.“ „Auch, wenn wir den Baum besorgt haben, der durch die Feuerwehr aufgestellt wird“, fährt er fort, „kommt allen anderen Beteiligten bei der Gestaltung dieses kleinen Festes ein ebenso wichtiger Part zu“.
So hat die Freiwillige Feuerwehr nicht nur den Baum aufgestellt, sondern sorgt auch für die Unterhaltung der Sprösslinge, indem sie mit ihnen Stockbrot über einem Feuer backt und für die der Erwachsenen, indem sie Glühwein ausschenkt. Am Stand der Katholischen Arbeiterbewegung gibt es heißen Kakao, der von Elisabeth Grote und Elfriede Meiboom durch ständiges Rühren am Anbrennen gehindert wird.
Beides, Kakao und Glühwein, helfen, die Hände bei diesen Temperaturen zu wärmen, bevor sie dies ebenfalls von innen tun.
Der katholische Kindergarten St. Marien und die evangelische Kindertagesstätte Regenbogenhaus übernehmen mit ihren Kindern, die mit Herz und Seele dabei sind, das Schmücken des Baums. Die ganz Kleinen nimmt Gabriele Gockeln, Leiterin des katholischen Kindergartens, auch schon mal auf den Arm, damit sie besser an die Zweige des Baumes herankommen. „Es ist immer wieder eine Freude, zu sehen, wie viel Spaß die Kleinen haben“, freut sie sich. Hierbei zeigt sich auch in den Augen der Kleinsten ein Strahlen, das nur noch gesteigert wird, als der Nikolaus in Erscheinung tritt, wobei die einen ihm mit Begeisterung begegnen, die anderen mit zurückhaltender Skepsis, denn das Jahr war lang und man erinnert sich nicht sofort an alle Momente, in denen man nicht ganz so brav war. Da gilt es, mal ein bisschen im Hinterstübchen zu wühlen, ob immer alles optimal gelaufen ist. Aber auch die Skepsis verfliegt bei den meisten schnell, wenn sie die leckeren Weckmänner sehen, die jedes Kind erhält.
Der „Lebendige Adventskalender“ bedeutet übrigens, dass vom 01. Dezember an bis Heiligabend jeden Tag ein anderer Bürger oder eine Institution ihre Räume, Garage oder Scheune öffnet, wo man sich trifft und gemeinsam singt, Gedichte vorträgt, Spiele aufführt oder irgendetwas anderes adventliches macht, ein Brauch, der sich in dem linksrheinischen Weseler Ortsteil mittlerweile etabliert hat und den dörflichen Zusammenhalt fördert.

Randolf Vastmans

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