Verscheucht Geldgeilheit die braven Kurs-Bucher?

Wohlwissend, dass so mancher Anbieter seine Kursangebote nicht ohne eine redaktionelle Ankündigung im Weseler gefüllt kriegt. Diese Presseinfo brachte mein Toleranzfass zum Überlaufen:
Als Teilnahmegebühr für eine naturkundliche Wanderung ruft der Ausrichter satte 15 Euro auf. Im ersten Moment denke ich, da ist wohl ‘ne Teilkörpermassage dabei - oder zumindest ein Jutebeutel mit Kräutersammlung und Rezeptbüchlein.
Aber nee! Der Anruf beim Veranstalter bringt Aufklärung: Die Naturexpertin und Leiterin der Führung über die Bislicher Insel möchte ihren Einsatz mit strammen 15 Euro Wandergebühr von jedem einzelnen Teilnehmer gewürdigt wissen.
„Nicht meine Baustelle!“, sagt der Koordinator vom ausrichtenden Verband und verweist auf die Zwänge der Kooperation mit der geldgeilen Dame.
Ich erkläre ihm, dass wir redaktionell nur Ankündigungen würdigen, die für die Kursteilnehmer günstig sind. Dabei versuchen wir, alle Anbieter gleich zu behandeln. Teurere Dinge müssen in den Anzeigenteil. Aber das ist nicht meine Baustelle.

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