Bienenfreundliches Wesel
Blühwiesen in der Aue

Kristin Weiss, Team Bauleitplanung; Bürgermeisterin Ulrike Westkamp; Ingrid Giesen, Teamleiterin Grundstücksmanagement (v.l.n.r.)
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  • Kristin Weiss, Team Bauleitplanung; Bürgermeisterin Ulrike Westkamp; Ingrid Giesen, Teamleiterin Grundstücksmanagement (v.l.n.r.)
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„Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen“. Dieses Zitat weist die Bürgermeisterin der Stadt Wesel Albert Einstein zu. Es ist jedoch nicht bekannt, dass der theoretische Physiker in seiner Freizeit imkerte. Aber zweifelsohne übernehmen Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und Insekten wichtige Aufgaben für das Ökosystem.

Seit einigen Jahren boomt bundesweit das Anlegen von Blühwiesen mit Unterstützung zahlreicher Vereinen, Kirchengemeinden, Wohnungseigentümern und Einzelpersonen, um Bienen und Insekten eine wichtige Lebensgrundlage zu schaffen und sie damit zu schützen. Aufgrund einer Bürgeranregung von Sabine Kämmerer und unter Mithilfe des ASG hat auch die Stadt Wesel nun eine insektenfreundliche Blühwiese angelegt.

In einem Pressegespräch hatte die Stadt Wesel die Blühwiese in der Aue in einer Regenpause öffentlich vorgestellt. Die Wiese befindet sich von Parkplatz 3 (Taucher-Treff) einige Schritte in Richtung Deich. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp führte aus: Viele Insektenarten sind auf Blütenpflanzen als Nahrungsquelle angewiesen und sie sorgen für die Vielfalt von Pflanzen. Aber das Angebot an Nahrung und geeigneten Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten ist für Insekten zurückgegangen. Der auf ungefähr 1.900 qm einer städtischen Fläche entstandene Blühstreifen dient als eine Art Testballon. Getestet werden eine Anpflanzung regionaler Saatgutmischungen sowie ökologisch sinnvolle Pflegemaßnahmen.

WINK: Nachahmenswerte Idee mit pädagogischem Aspekt für Baugesellschaften, Schulen, Kindertagesstätten und alle, die für Bienen, Hummeln und Co. Räume schaffen wollen. Denn auch „Beete vor der Haustür“ leisten einen Öko-Beitrag. Dadurch können Patenschaften gefördert werden und je mehr Grün im öffentlichen Raum, desto mehr Fußgänger und Radfahrer sind unterwegs, sind sich Stadtplaner einig.

Autor:

Neithard Kuhrke aus Wesel

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