Gewerkschaft NGG: „Keine Rente mit 70“ - „Gesetzliche Altersvorsorge stärken“
12.100 Menschen im Kreis Wesel trotz Vollzeitjob von Altersarmut bedroht

Viele alte Menschen behalten nicht genügend von ihren Bezügen übrig.
  • Viele alte Menschen behalten nicht genügend von ihren Bezügen übrig.
  • Foto: NGG
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Ein Leben lang arbeiten – und trotzdem reicht die Rente nicht: Im Kreis Wesel sind rund 12.100 Vollzeitbeschäftigte selbst nach 45 Arbeitsjahren im Rentenalter von Armut bedroht. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung.

Demnach verdienen 14,2 Prozent aller Beschäftigten, die im Kreis Wesel in Vollzeit arbeiten, weniger als 2.050 Euro brutto im Monat. Rein rechnerisch müssten sie sogar mehr als 45 Jahre lang arbeiten, um auf eine Rente oberhalb der Grundsicherungsschwelle von aktuell 835 Euro zu kommen. „Altersarmut ist kein Schreckensszenario in der Zukunft, sondern für viele Menschen längst Realität.

Die Rente derer, die etwa jahrzehntelang in einer Bäckerei oder Gaststätten gearbeitet haben, reicht schon heute oft nicht aus. Rentenkürzungen oder Forderungen über ein späteres Eintrittsalter sind der falsche Weg. Stattdessen muss die Politik die gesetzliche Altersvorsorge stärken“, sagt Hans-Jürgen Hufer. Der Geschäftsführer der NGG-Region Nordrhein ruft die Beschäftigten aus den Branchen der Gewerkschaft auf, sich in puncto Rente über die Wahlprogramme der Parteien zu informieren und am 26. September wählen zu gehen.
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Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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