Abgrabungskonferenz
CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik begrüßt das parteiübergreifende "Ja"

Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik begrüßt das eindeutige „Ja“ zur Abgrabungskonferenz am 8. Oktober, das die CDU und die SPD im Kreistag sowie die Bürgermeisterin von Wesel, die Bürgermeister von Alpen, Hamminkeln, Neukirchen-Vluyn und Sonsbeck sowie Ratsvertreter dieser Kommunen am vergangenen Mittwoch noch einmal in einer außerordentlichen Pressekonferenz unterstrichen haben.
„Die Abgrabungskonferenz ist eben nicht, wie bereits behauptet wurde, geplatzt. Die NRW- Koalition hat im Zuge der Neujustierung der Kiesgewinnung am Niederrhein mit einer Abgrabungskonferenz erstmals ein Instrument zur Konsensfindung hinsichtlich der Kiesproblematik ins Leben gerufen, auf das der grüne Chefplaner im Regionalverband Ruhr, Tönnes, bei der Aufstellung des Regionalplanes unklugerweise verzichtet hat. Mit seiner Strategie, die Betroffenen vor Ort nicht mit ins planerische Boot zu nehmen, ist er krachend gescheitert. Dass sich nun immer mehr Kommunen und politische Verantwortliche einer Lösungssuche anschließen, begrüße ich ausdrücklich. Abgrabungskonferenzen haben in anderen Regierungsbezirken gute Ergebnisse erreicht. Die Konferenz am 8. Oktober sehe ich als einen Auftakt von einer Konferenzreihe, deren Ziel es ist, am Ende konstruktive Lösungen zu finden. Wer von einer ersten Konferenz schon endgültige Lösungen einer Problematik erwartet, die seit Jahrzehnten existiert, der ist realitätsfern. Durch die Verschiebung der Verabschiedung des Regionalplanes besteht nun die Möglichkeit, hier Entscheidendes zu bewegen. Ein Boykott der Konferenz ist destruktiv, nicht zielführend und erinnert an Fundamentalopposition aus längst vergangenen Zeiten. Da scheint bei einigen Kritikern die Ideologie vor der Vernunft zu stehen und es wird versucht, möglichst viel parteipolitischen Gewinn aus dem Thema herauszuschlagen. Wer glaubt, mit Durchhalteparolen und Blockadehaltung den Kiesabbau in der Region verhindern zu können, der irrt und ist an einer konsensualen Lösung nicht interessiert. Besonders unverständlich ist es, dass mir bei Terminen vor Ort stets mit auf den Weg gegeben worden ist, man wolle mitreden. Nun einer ersten Veranstaltung fernzubleiben, die als Auftakt einer Reihe von Konferenzen zur Konsenssuche zu verstehen ist, passt nicht zusammen.“

Autor:

Charlotte Quik aus Wesel

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