Europawahl 2019

Herr Ulrich Gorris, Fraktionssprecher und Vorstandssprecher des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen, gibt folgende Stellungnahme bezüglich einer Umfrage unter den Parteivorsitzenden im Vorfeld der Europawahl ab:

Sehr geehrter Herr Peters,

der Ortsverband Wesel von Bündnis 90/Die Grünen plant vier Infostände in der Fußgängerzone. Jeder Stand wird sich einem Themenschwerpunkt mit europäischem Bezug widmen.

Am 4. Mai wird der Themenschwerpunkt Klimaschutz und Energiewende sein, am 11. Mai werden wir über Plastikmüll informieren und am 18. Mai über Landwirtschaft, Artenschutz und Naturschutz. Der Stand am 25. Mai bleibt thematisch offen.

Die ersten Plakatwände sind bereits aufgestellt. Darüber hinaus werden wir nur sparsam plakatieren. Ganz ohne geht es leider nicht, wenn man wahrgenommen werden möchte.

Prominente Unterstützung erhalten wir vom stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden unserer Bundestagsfraktion Oliver Krischer. Wir haben den jungen Leuten von fridays for future Wesel angeboten, einen Dialog mit Experten aus Berlin und Wesel zur drängenden Frage des Klimaschutzes und der Energiewende zu organisieren. Die Veranstaltung findet am 10. Mai von 19 bis 21 Uhr in der Niederrheinhalle statt. Neben Oliver Krischer hat Christoph Podewils von AGORA Energiewende aus Berlin zugesagt. Aus Wesel wird Franz Michelbrink, der Geschäftsführer der Stadtwerke Wesel teilnehmen. Bei Innogy haben wir angefragt. Innogy hat aber noch keinen Teilnehmer benannt.

Als praktischen Beitrag zur Verkehrswende (übrigens initiiert vom Klimabündnis europäischer Kommunen) werden wir während des Wahlkampfes aktiv am Stadtradeln teilnehmen. 1000 Postkarten, die zur Teilnahme im Team Grüne Wesel einladen, sind bereits gedruckt.

Zur 3. Frage: Die großen Zukunftsfragen: Klimaschutz, Umwelt, Artenschutz, Naturschutz, Tierschutz, nachhaltige und faire Wirtschaftskreisläufe, soziale Gerechtigkeit und eine Menschen und Demokratie stärkende Digitalisierung müssen zum einen auf globaler Ebene verhandelt werden. Wir brauchen ein starkes Europa, mit klaren Regeln für Alle, das aktiv und kraftvoll die Weltpolitik mitgestaltet. Die Folgen europäischen Handels oder auch europäischer Uneinigkeit und Tatenlosigkeit betreffen jede*n Bürger*in. Für die konkrete Umsetzung der Energiewende, der Verkehrswende und der Agrarwende brauchen wir die Bereitschaft und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort in den Kommunen.

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