Grafschafter Wohnungsbau: DIE LINKE stellt sich hinter Thiele

Den Erwerb der Mehrheit an der Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft Grafschaft Moers durch den Kreis Wesel hat Die Linke im Kreistag von Anfang an abgelehnt. Aus Sicht der Linken hat das Wohnungsbau-Unternehmen die Aufgabe, sich um seine Wohnungen und städtebauliche Fragen zu kümmern und ist daher in den Händen der Städte, in denen sie tätig ist, richtig aufgehoben. Das sollte der Kreis nach Ansicht der Linken unterstützen, statt der Stadt Kamp-Lintfort Anteile wegzuschnappen.

„Wir befürchten, dass CDU, FDP/VWG und Grüne in erster Linie Geld aus dem Unternehmen ziehen wollen, um den Kreishaushalt zu entlasten. Der öffentliche Wohnungsbau darf aber nicht zur Melkkuh des Kreises werden“, erklärt Sascha H. Wagner, Vorsitzender der Linken Fraktion im Kreistag. „Es handelt sich bei dem Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Thiele daher um einen Rückzug aus den richtigen Gründen.“

Das Bekunden der Stadt Kamp-Lintfort, jetzt auch die eigenen Anteile verkaufen zu wollen, ist in Augen der Linken daher zwar bedauerlich, aber folgerichtig:

„Wenn die Mehrheit im Kreistag jetzt Planungen und Investitionen für Kamp-Lintfort blockieren kann, ergibt es für die Stadt Kamp-Lintfort keinen Sinn mehr, diese Anteile zu halten. Besonders pikant ist, dass die CDU geführte Koalition im Kreis damit Entwicklungen in einer von der politischen Konkurrenz regierten Stadt blockieren kann“, sagt Wagner.

Autor:

Sascha H. Wagner aus Dinslaken

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