Gutes kommt aus der Region!

Bio-Produkte aus Deutschland sind besser als Importe, konventionell erzeugte Lebensmittel auch

Bio-Obst und Bio-Gemüse aus Deutschland sind weniger belastet. Wie eine Studie aus Baden-Württemberg bestätigte, sind die Rückstände bei Importwaren im Schnitt rund dreimal so hoch. Darauf weist Wilhelm Neu, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Wesel, hin. „Aber auch konventionell erzeugtes Obst und Gemüse schneidet besser ab als Ware aus anderen Ländern, wie wir aus vorangegangenen Kontrollberichten wissen“, betont der Vorsitzende. Deutsche Erzeugnisse würden sehr stark kontrolliert und seien so sicher wie noch nie.

Zuletzt hatten die Auswertungen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) deutschen Obst- und Gemüseerzeugern ein gutes Zeugnis ausgestellt: Demnach waren über 98,4 % der aus Deutschland stammenden Obst- und Gemüseproben nahezu rückstandsfrei oder sogar vollkommen rückstandsfrei. Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte nehmen laut BVL- Berichterstattung stetig ab und liegen aktuell nur noch bei 1,6 %. Der positive Trend der Vorjahre setze sich damit weiter fort, so der Vorsitzende.

Neu weist darauf hin, dass es strenge gesetzliche Höchstgehalte für Pflanzenschutzmittelrückstände gibt, die in zahlreichen Untersuchungen und Versuchen wissenschaftlich ermittelt wurden. „Die Höchstgehalte sind gesetzlich vorgeschriebene Vorsorgewerte. Dabei garantieren hundertfache Sicherheitszuschläge, dass selbst bei Erreichen dieser Höchstgehalte keine Gesundheitsgefahren für die Verbraucher bestehen“, hebt der Vorsitzende hervor. Die Einhaltung dieser Werte werde durch die staatliche Lebensmittelkontrolle umfassend überwacht.

Im europäischen Vergleich schneiden deutsche Erzeugnisse sogar am besten ab und sind nahezu rückstandsfrei: Deutsches Obst und Gemüse weist den höchsten Anteil an Proben ohne messbare Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf. Auch der jährliche EU-Bericht zu Pestizidrückständen in Lebensmitteln, der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zusammengestellt wurde, belegt, dass 96,5 % der analysierten Proben von europäischen Erzeugnissen unter den Rückstandshöchstgehalten von Pflanzenschutzmitteln liegen, die für Lebensmittel in der EU festgelegt sind.

Neu macht weiterhin darauf aufmerksam, dass Landwirte Pflanzenschutzmittel nur anwenden dürfen, wenn diese nach strengen Zulassungsprüfungen durch staatliche Behörden freigegeben werden. Zudem würden die Untersuchungsmethoden immer besser und genauer, weshalb heute minimale Spuren an Rückständen feststellbar sind. Das plakative Beispiel des Auffindens eines Zuckerstückes im Bodensee zeige die Leistungsfähigkeit der Analytik, die dem Verbraucher Sicherheit vermittelt und keine Ängste erzeugen müsse.

Gerade nach diesen erfreulichen Kontrollergebnissen empfiehlt der Vorsitzende, auf Obst und Gemüse aus der Region zurück zu greifen. „Saisonale Ware wird geerntet, wenn sie reif ist und hat deshalb den höchsten Gehalt an Vitaminen und anderen wichtigen Inhaltsstoffen. Wenn das Obst und Gemüse reif ist, hat es zudem das beste Aroma. Kurze Lagerzeiten erhalten Frische und Qualität. Außerdem sorgen kurze Transportwege für eine geringe Klimabelastung“, hebt der Vorsitzende hervor.

Autor:

Wilhelm Neu aus Wesel

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