Hamminkelner Bürger-Breitbandprojekte entfalten Leuchtturmwirkung

Die Landtagsabgeordneten Charlotte Quik und Florian Braun, digitalpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, mit einem „Stück Glasfaser“.
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Bürger-Breitbandprojekte sollen künftig auch direkt durch das Land Nordrhein- Westfalen unterstützt und Förderverfahren vereinfacht werden. Auch sind unbürokratische Mittelbereitstellungen für Materialkosten und technische Ausrüstung sowie Unterstützungsleistungen im organisatorischen Bereich geplant. Das hat der Landtag Nordrhein-Westfalen in seiner gestrigen Sitzung am Donnerstag, 22. März, mit den Stimmen der NRW-Koalition beschlossen.Die heimische Landtagsabgeordnete Charlotte Quik zeigt sich nach dem Beschluss hoch zufrieden: „Mit dem Loikumer Projekt ‚Fiber to the landlords‘ ging es los, in der Unterbauerschaft in Brünen erfolgt dieser Tage der erfolgreiche Projektabschluss, auch in Nordbrock kam der Kabelpflug bereits zum Einsatz, und das sind längst nicht alle Beispiele – die Glasfaser kommt! Ich freue mich, dass unsere Bürger- Breitbandprojekte hier vor Ort Leuchtturmwirkung für die CDU-Landtagsfraktion und für unseren digitalpolitischen Sprecher Florian Braun entfalten konnten. Das große Engagement hier in unserer Region diente als Vorbild. So fand der Antrag schließlich Eingang ins Plenum und wurde verabschiedet.“
„Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur ist die technische Grundlage für den Weg ins Gigabit-Zeitalter mit all seinen Chancen für weiteres Wachstum, mehr Beschäftigung und wachsenden Wohlstand in Nordrhein-Westfalen“, erklärt Florian Braun, der die Projekte im Wahlkreis seiner Fraktionskollegin Charlotte Quik mit großem Interesse verfolgt hat und sich über die im kollegialen Austausch erlangten Informationen zur praktischen Umsetzung freut. „Bürgerinitiativen leisten einen wichtigen Beitrag beim Ausbau für Einzellagen im ländlichen Raum und fördern bürgerschaftliches Engagement. Sie verdienen unsere Unterstützung!“
Bei der Breitbandverfügbarkeit in Nordrhein-Westfalen ist die Divergenz zwischen gut versorgten und schlechter versorgten Gebieten groß und verläuft regelmäßig entlang urbaner und ländlich geprägter Räume. Ländliche Regionen haben damit oftmals einen Standortnachteil im Wettbewerb mit den urbanen Zentren. „Der Aufbau flächendeckender, konvergenter Gigabit-Netze ist die infrastrukturelle Grundlage für eine Gesellschaft, welche die unzähligen Chancen der Digitalisierung aktiv nutzt – gerade wir im ländlichen Raum dürfen hier den Anschluss nicht verlieren“, so Charlotte Quik.
Bürger-Breitbandprojekte stehen vor vielen Herausforderungen: Beispielsweise besteht ein hoher Aufklärungs- und Informationsbedarf der Anwohnerinnen und Anwohner über Breitbandtechnologien und Förderkulisse. Wichtig sind oft auch eine aktive Öffentlichkeitsarbeit oder spezielle Kenntnisse im Tiefbau, bei Verlegetechniken und Versicherungsfragen. Charlotte Quik: „Das Land kann hier unterstützend wirken, um Know-how für die bislang punktuell agierenden und sehr spezifischen Initiativen zu bündeln und weiterzugeben.“
Im Haushalt 2018 war auf Initiative von CDU und FDP der Ansatz zur Unterstützung von Freifunkinitiativen und Bürger-Breitbandprojekten von 300.00 Euro auf 600.000 Euro verdoppelt worden.

Autor:

Charlotte Quik aus Wesel

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