Netzwerk-Energiewende-Wesel (N-E-W) läd ein zu „Sekt und Selters“

Das *Netzwerk-Energiewende-Wesel* läd zu Sekt oder Selters.
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  • hochgeladen von Andreas Rohde

Wesel | 11.07.2011 | Berliner Tor Platz |

Die Bürgerinitiative N-E-W in Wesel lädt für Montag, 11. Juli, ein, um 18 Uhr auf dem Berliner Tor Platz mit Sekt und Selters auf den Atomausstieg anzustoßen.

"Sekt für die Atomkraftwerke, die laut Bundestagsbeschluss für immer abgeschaltet bleiben; Selters für die Atomkraftwerke, die noch weiter laufen dürfen und weiterhin ein hohes Risiko darstellen", erklärte Andreas Rohde für das Netzwerk-Energiewende-Wesel. . "Stoßen Sie doch einfach mal mit uns an."

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Mit großer Betroffenheit hatten nach Beginn des Super-GAU in Fukushima ab 14. März jeden Montag bis zu 140 Menschen an der Anti-Atom-Mahnwache in Wesel teilgenommen. Bundesweit kamen in 700 Orten bis zu 140.000 zusammen. Sie haben damit ihre Solidarität mit den Japanerinnen und Japanern gezeigt und sich dafür eingesetzt, dass in Deutschland endlich alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden - bevor es auch hier zu einer Atom-Katastrophe kommt.

"Jetzt hat der Bundestag einen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen, der jedoch nur ein halber Ausstieg ist", sagte Birgitt Kruse (N-E-W) aus Schermbeck. "Wir stoßen daher sowohl mit ein wenig Sekt und mit viel Selters an. Sekt gibt es, weil sieben bis acht Atomkraftwerke in Deutschland für immer vom Netz gehen. Das ist auch unser Erfolg, den mit Zehntausenden anderen haben wir seit dem 14. März Montag für Montag auch in Wesel fürs Abschalten demonstriert."

Doch angestoßen wird auch mit Selters, weil Deutschland weiterhin von einem endgültigen Atomausstieg weit entfernt ist. Durch den jetzt beschlossenen Ausstiegsplan sind Siedewassereaktoren vom Typ Fukushima noch weitere zehn Jahre in Betrieb. Es werden bis 2017 nur zwei weitere Atomkraftwerke vom Netz gehen. Es fallen noch über 25.000 Tonnen zusätzlicher Atom-Müll an. Die Regierung hält weiter am Weiterbau des Endlagers in Gorleben fest. Keines der weiterlaufenden Kraftwerke ist gegen einen Flugzeugabsturz gesichert.

"Der Streit um die Atomkraft ist noch nicht vorbei", meint André Clemens (N-E-W) aus Wesel. "Schon einmal hatten wir in Deutschland einen vermeintlichen Atomausstieg, der später wieder gekippt wurde. Wir setzen uns daher weiterhin für einen schnelleren Ausstieg ein. Die verbliebenen neun Atomkraftwerke müssen vor dem nächsten Super-GAU vom Netz."

Zu dieser Aktion hat sich diesmal auch Besuch aus dem Wendland angekündigt.

Mehr Informationen und eine Übersicht über alle Mahnwachen am 11. Juli:
Ausgestrahlt-Montagsaktionen

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Vorschau:
Am 16.07.2011 veranstaltet das N-E-W einen Infostand am Kaufhof in Wesel. Dazu wird noch seperat informiert.
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