Offener Brief an die Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt Frau Ursula Heinen Esser und die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Frau Julia Klöckner
Offener Brief an die Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt Frau Ursula Heinen Esser und die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Frau Julia Klöckner

Sehr geehrte Frau Ministerin,
Unsere heimische Landwirtschaft unterliegt seit vielen Jahren, auch aufgrund neuer gesetzlicher Verordnungen, gravierendenVeränderungen. Nicht nur in Wesel, auch in anderen Bundesländern, sowie im benachbarten Ausland nehmen aktuell die Bauernproteste zu. In vielen Gesprächen mit Landwirten in Wesel und auch im Austausch mit Landwirten in Ausschüssen der Stadt Wesel, haben wir den Eindruck gewonnen, dass die heimische Landwirtschaft die gesellschaftliche Aufgabe, ökologische Rahmenbedingungen einzuhalten, nicht nur akzeptiert, sondern mit eigenen Ideen fördert und unterstützt.
So findet man in Wesel immer mehr insektenfreundliche Blühstreifen an den Feldern, die aber auch mit zusätzlichem Arbeitsaufwand der Landwirteeingerichtet und gepflegt werden müssen. Gleichzeit machen die Landwirte zurecht darauf aufmerksam, dass die politische Unterstützung durch die zuständigen Ministerien des Landes und des Bundes ausbleibt.

Derzeit gewinnt man tatsächlich den Eindruck, dass bei der Umsetzung von Umweltschutzauflagen, die Landwirtschaft völlig allein gelassen wird. Und da die Förderpraxis für Mittel aus dem Agrarfond der Europäischen Union scheinbar mehr auf Größe des landwirtschaftlichen Betriebes ausgerichtet ist, als auf die Einhaltung und Verbesserung der ökologischen Standards in der Landwirtschaft, werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Betriebe immer prekärer.

Wir als Fraktion „Wir für Wesel“ erwarten daher von den zuständigen Ministerien des Landes NRW und des Bundes eine viel stärkere finanzielle Hilfe und Unterstützung unserer heimischen Landwirtschaft,bei der Umsetzung und Verbesserung ökologischer Standards. Eine gesunde Landwirtschaft hilft uns allen, eine gesunde Umwelt hilft auch den kommenden Generationen lebenswerte Rahmenbedingungen vorzufinden. Helfen Sie unserer heimischen Landwirtschaft!

Thomas Moll

Autor:

Daniel Buteweg aus Wesel

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