Spaziergang durch Schepersfeld

Der auf Wunsch von Teilnehmer-innen des Stadtteilprojektes am 21. Mai 2012 durchgeführte Spaziergang durch Schepersfeld fand nur wenige „Gut-zu-Fuß“-Freunde. Mit von der Partie waren ein Vertreter des Jugendamtes sowie des ASG (Spielplatz-Kolonne). Um so erfreulicher war, dass sich Eltern, Nachbarn und Kinder auf zwei Spielplätzen einfanden, um für ihre Sache Anregungen vorzutragen. Generell wurde moniert, dass insbesondere abends die Spielplätze nicht altersgemäß genutzt werden. Die Spielplätze sind für die Altersgruppe bis 12 Jahren ausgelegt. Ab 18:00/19:00 Uhr würden Jugendliche die Spielplätze mit entsprechender Geräuschkulisse belegen. Hier sind hauptsächlich die Eltern in der Pflicht, ihrem Erziehungsauftrag nachzukommen. Möglicherweise müsste auch noch mal das Konzept für die Jugendarbeit in den Stadtvierteln vom Jugendamt durchdacht werden, da ähnliche Belästigungen auch in anderen Stadtteilen vorkommen.
(1) Am Spielplatz Gelißstraße (im Glacis), der oft von Eltern und Kindern besucht wird, die von Mitarbeiterinnen des Neukirchner Erziehungsverein betreut werden. Hier war der Wunsch, dass auch für jüngere Kinder ein Spielgerät installiert wird sowie für die bereits vorhandenen Bänke noch ein weiterer Tisch gestellt wird. Allerdings wurde durch den ASG auch festgestellt, dass Hundebesitzer im Spielsand ihre Vierbeiner Haufen machen lassen, ohne sie aufzunehmen. Was ja absolut nicht angesagt ist auf Spielplätzen.
Der Stichweg von dem Hilde-Löhr-Weg zu An der Stadtgärtnerei scheint eine
Hunde-Klo-Zone zu sein. Man kann nur Fragen: Warum hat eigentlich nicht jeder Hundebesitzer einen Hundekotbeutel dabei?
Nachbarn des Spielplatzes An der Stadtgärtnerei fühlen sich durch angeblich
alkoholisierte Jugendliche stark belästigt und in ihren Freizeitaktivitäten beobachtet. Auch hier sollten die Eltern entsprechenden pädagogischen Einfluss auf ihre Kinder nehmen.
Auch auf dem Spielplatz Zietenstraße gab es von Eltern und Kindern noch Spielgeräte-
Wünsche und verschiedene Vorschläge, wie die abendliche Belästigung durch Jugendliche gemindert werden kann. Wohlgemerkt, es geht nicht um den ausgeurteilten „Kinderlärm“, sondern um die „Fremdnutzung“ von Jugendlichen ab 13 Jahren. Das vermutlich von Jugendlichen farblich nachgestaltete Spielgerät steht dort immer noch.
Der Spielplatz Tiergartenstraße wird noch durch zwei weitere Spielgeräte und mit
Bänken und Tischen komplettiert, bevor er Ende Juni offiziell eingeweiht wird.

Autor:

Neithard Kuhrke aus Wesel

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