20. "Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen" der UN
SPD Wesel fordert ein Frauenhaus in Wesel

Zum 20. „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ der UN (25. November) hat die Bundesregierung die Initiative „Stärker als Gewalt“ gestartet und zudem ein Förderprogramm für die kommenden vier Jahre zum Ausbau von Beratungsstellen und der Frauenhäuser in Höhe von 120 Millionen Euro aufgelegt.

Gewalt gegen Frauen will keiner, selbst die Täter nicht. Auch Papst Franziskus entschuldigte sich für einen Handklatscher: „Manchmal verlieren wir die Geduld, auch ich“.

Eine differenzierte Statistik gibt es nicht, auch weil die Dunkelziffer nicht zu erfassen ist. Wie die Situation in Wesel ist, ist deshalb kaum zu ermitteln.
Nach aktueller Statistik ist allgemein laut Landesregierung NRW die Zahl der Straftaten so gering wie zuletzt 1991. Das Bundesinnenministerium gibt bekannt, dass die Asyanträge im Jahre 2019 um 14,3 % zurückgegangen sind.
Die Bundesregierung hat angegeben, dass etwa drei Viertel der Opfer die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Das heißt, auch Zufluchtsuchende mit ohne deutschen Sprachkenntnissen benötigen Schutz.

Dieses sensible Thema bedarf deshalb einer religions- und parteipolitisch neutralen Verortung, in Anlehnung an das Konzept der Telefonseelsorge.

Örtlich reduziert wurde die Kampagne der Bundesregierung von der SPD Wesel vollmundig auf die Forderung eines Frauenhauses in Wesel.

Das Land NRW fördert bereits 64 Frauenhäuser (Stand: Oktober 2019).
In Wesel gibt es eine „Krisenwohnung“ und Beratungsstellen. Über die Auslastung der „Krisenwohnung“ und des Frauenhauses Dinslaken wurde nichts mitgeteilt. Zum besseren Schutz betroffener Frauen und Kinder kann es erforderlich sein, sie außerhalb ihres Wohnortes anonym unterzubringen. Schon allein deshalb könnte eine kreisweite Koordination Sinn machen. Auch um den Kreis Wesel herum gibt es Kommunen die Frauenhäuser haben.

Durch die Initiative „Stärker als Gewalt“ soll die Öffentlichkeit sensibilisiert werden - und das ist auch gut so. Der Kampagne sollte sich die Stadt Wesel verstärkt widmen.

Autor:

Neithard Kuhrke aus Wesel

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