9.30 Uhr: Deutschland gedenkt der Opfer

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ACHTUNG Der Fukushima-Ticker im Lokalkompass wird ab 10.15 Uhr (18. März) in einem neuen Beitrag fortgeführt. Sie finden den neuen Portal-Ticker hier.

Mit einer bundesweiten Schweigeminute gedenkt Deutschland der Opfer der furchtbaren Naturkatastrophe in Japan. Die Flaggen an öffentlichen Gebäuden wehen auf Halbmast, Schulen, Behörden, Verwaltungen etc. beteiligen sich.

9.20 Uhr: Aus dem Reaktorblock 2 des Krenkraftwerks in Fukushima steigt weißer Rauch auf, auch Experten sind bislang ratlos, um was es sich dabei handelt. Insgesamt
bleibt die Lage besorgniserregend, die drohende Kernschmelze ist nicht gebannt. Die innere Schutzhülle eines Reaktors ist gebrochen, in Reaktor 4 ist das Dach zerstört. Ob die Kühlversuche mit Hubschraubern und Wasserwerfern etwas bringen, ist unklar. Ebenso ungewiss ist, ob die Kühlwasserpumpen überhaupt anspringen, wenn ein neues Starkstromkabel anliegt, berichtet ntv.de
Arbeitern ist es laut t-online gelungen, ein Stromkabel zum Reaktor 2 zu legen. Mit dem Strom könnten womöglich die Kühlsysteme wieder funktionieren.

Währenddessen spannt sich die Situation für die Obdachlosen im Erdbeben- und Tsunamigebiet zu. Es fehlt an Lebensmitteln, Decken und Kleidung.

Der Lokalkompass berichtet inzwischen über diverse Protestaktionen so wie hier in Kleve.

Weitere LK-Berichte lesen Sie unten.

Liveticker aktuell:

18.3.2011 08:48 Uhr
Der AKW-Betreiber Tepco hat laut n-tv einen Twitterdienst eingerichtet, der über die Strahlung informiert. Außerdem erwägt Tepco, einen Sarkophag aus Beton um das Kraftwerk zu legen.
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18.03.2011 06:59 Uhr
IAEA-Chef wird Fukushima nicht besuchen
Der aus Japan stammende Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Amano, wird bei seinem Besuch des Landes das schwer beschädigte Kernkraftwerk Fukushima nicht besichtigen. Er forderte jedoch den japanischen Ministerpräsidenten Kan auf, mehr spezifische Informationen über die Situation in den Reaktoren bereitzustellen.
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18.03.2011 06:53 Uhr
Lafontaine will Bundeswehr nach Japan schicken
Der ehemalige Vorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, fordert, dass die Bundeswehr Soldaten als Katastrophenhelfer nach Japan entsendet. Der "Leipziger Volkszeitung" sagte er, die Bundeswehr solle zu einer weltweit einsetzbaren unbewaffneten Helfertruppe nach dem Modell der Grünhelme umgebaut werden.
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18.03.2011 06:52 Uhr
AKW-Block 3 wird vom Boden aus gekühlt
Feuerwehrleute und Soldaten haben damit begonnen, den Block 3 mit Wasserfontänen zu kühlen. Später soll Block 4 folgen.
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18.03.2011 06:42 Uhr
Vorerst kein neuer Hubschraubereinsatz in Fukushima
Der Fernsehsender NHK berichtet unter Berufung auf Verteidigungsminister Kitazawa, dass die Armee-Helikopter nicht erneut zum Einsatz kommen, um die Reaktoren am Unglücks-Atomkraftwerk zu kühlen. Zunächst sollen Armee und Feuerwehr vom Boden aus mit Wasserwerfern arbeiten.

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Das "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe" aktuell einen Spendenaufruf herausgegeben (Infos unter Telefon 0137-363636).
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Bei den Fotos zum Beitrag handelt es sich um Abfotografien vom TV-Bildschirm (ARD-Brennpunkt, ZDF spezial, Quarks&Co, heute)
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Hier der Link zu den Radioaktivitätsmessstationen des Bundesamtes für Strahlenschutz

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Die Berichterstattung im Lokalkompass:

Atomare Luftbelastung am Niederrhein
Schweigeminuten in Marl und Moers
Hagen: Atomausstieg aus Solidarität
Mahnwachen-Serie in Iserlohn
Der Xantener "Liveticker"
Ein Atomkraftwerk in Holland (aus 2010)
"Atomkraft ist nicht beherrschbar"
Hintergründe zum Atomausstieg
Atompolitik - ein Kommentar
Demo am Montag in Wesel
Votum in Mülheim gegen Atomenergie
Frage: Was denken Herner/innen?
Umfrage: Haben Sie Angst?
Handel befürchtet Probleme
Sorge um japanische Freundin
Bericht zur Lage von I.S.A.R. und THW
Uni Duisburg/Essen ruft Mitarbeiter zurück
Eine Meinung aus Hemer
Mahnwache in Duisburg
Mahnwache in Oberhausen
Mahnwache in Menden
Stimmungsbericht aus Arnsberg
Von einer Demo in Hagen
Über Demos in Wesel berichten Friedel Görtzen und Andreas Rohde
Demo in Hattingen
Interview im Rheinboten Düsseldorf
Hilfe aus Bergkamen
In Mülheim demonstrierten Greenpeace-Aktivisten
Erlebnisreportage aus Iserlohn
Genauso wie in Monheim

Autor:

Dirk Bohlen aus Wesel

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