Die schnöde Wahrheit über die Schaukel-Wiesel

Pünktlich zum Hansefest erstrahlt der nördliche Teil der im Umbau befindlichen Weseler Fußgängerzone in neuem Glanz: Alles ist fertig gepflastert, die Bänke stehen, die Bauzäune wurden abtransportiert.

Nur mit den bunten Schaukelwieseln stimmte irgendetwas nicht: Plötzlich waren sie weg, ein paar Tage lang waren sie wie vom Prachtboulevarderdboden verschwunden. Die Drahtgitterzäune blieben aber stehen. Warum?

„Der Fall ist vollkommen unspektakulär!“, erfuhren wir im Rathaus auf Nachfrage. Die Wiesel seien pulverbeschichtet, wegen des notwendigen Korrosionsschutzes.

Diese Beschichtung habe schon bei der Lieferung Schäden gezeigt, so musste durch die ausführende Firma nachgebessert werden.
„Eine ganz normale Reklamation!“, heißt es in der Erklärung.

Da sind wir aber wirklich beruhigt. Die Betreiber der umliegenden Geschäfte hatten etwas Anderes vermutet: Nämlich, dass die Wiesel für kleine Kinder viel zu breit geformt sind und die sich weh tun könnten beim Schaukeln. Liebe Kinder - probiert‘s doch beim Hansefest mal aus, dann wisst Ihr, wie‘s wirklich ist.

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