Coronakrise
Helfen ist ehrbar, aber soziale Kontakte meiden

Viele Menschen, insbesondere Ältere, werden von der Familie und dem Freundes- und Bekanntenkreis getragen. So auch in der zur Zeit grassierenden Coronakrise, in der soziale Kontakte erheblich reduziert werden sollen. Ansammlungen von mehr als zwei Menschen in der Öffentlichkeit sind jetzt verboten. Aber die Sorge um die Gesundheit und die Ängste zur Alltagsbewältigung sind bei einigen Menschen da und oft sind sie dabei mit ihren Gedanken alleine.

Die Hilfsbereitschaft ist groß. Viele andere Menschen (Vereine, Kirchen, Gruppen) wollen helfen und veröffentlichen ihre Hilfsangebote online oder hängen im Treppenhaus Zettel auf. Sie müssen aber aufpassen, dass sie nicht zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen. Deshalb Abstand halten.

Für alle gilt: Um die Verbreitung der Infektion aufzuhalten, sollten alle Menschen ihre Wohnung so wenig wie möglich verlassen. Dabei sollten wir uns in dem Umfeld bewegen, das wir jetzt schon kennen.

Unterstützungsangebote könnten sein:

Hilfen beim Einkaufen oder bei der Medikamenten-Besorgung
Helfen sie nur einem direkten Nachbarn, um nicht sich selbst oder andere Menschen zu infizieren. Je öfter sie in einen Supermarkt gehen, je mehr direkte Kontakte haben sie und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit sich und andere anzustecken. Stellen sie den Einkauf vor die Tür.

Hilfen bei der Kinderbetreuung
Schulen und KiTa’s wurden geschlossen, um die Ausbreitung einer Infektion einzudämmen. Darum helfen sie nur einer Familie und vermeiden sie weitere Kontakte.

Hilfen zur Überwindung des Alleinseins
Ein Gespräch kann hilfsreich sein. Fragen sie ihre Nachbarn, wie es ihnen geht und/oder telefonieren sie auf Wunsch regelmäßig mit ihnen.

Überlegen sie, wie in der Nachbarschaft am besten geholfen werden kann.

Helfer*innen sollten alle anderen sozialen Kontakte, dazu gehören auch Helferkreise, einstellen und lokal helfen, um nicht zu einer weiteren Ausbreitung der Infektion beizutragen. Dazu gehören auch kurze Wege und keine langen Anfahrtszeiten.

Bleiben sie behütet.

Autor:

Neithard Kuhrke aus Wesel

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