Angebot des Marien-Hospitals Wesel für den 7. Dezember
Kostenloser Risiko-Check der Hals- und Bauchschlagader

Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie setzt sich seit langem für das Ultraschall-Screening als Präventionsmaßnahme von Gefäßerkrankungen ein. Die Gefäßchirurgische Klinik des Marien-Hospitals Wesel unterstützt diese Initiative und bietet am Samstag, 7. Dezember, 9 bis 12 Uhr, einen kostenlosen Risiko-Check sowohl der Hals- als auch der Bauchschlagader an.

In den Räumen der ZESA (Erdgeschoss, nahe Haupteingang) können Besucher nicht nur die Gelegenheit zur Vorsorgeuntersuchung nutzen, sondern auch im Gespräch mit Chefarzt Dr. Jürgen Hinkelmann und seinem Team Informationen über die modernen Verfahren der Gefäßmedizin bekommen.

Jährlich erkranken über 170.000 Menschen in Deutschland an einem Schlaganfall und behalten mehr oder weniger große Schäden zurück. Etwa 30.000 dieser Schlaganfälle werden durch Verkalkungen der Halsschlagader verursacht und ließen sich durch eine rechtzeitige Behandlung der verengten Arterien verhindern. Deshalb ist Frühdiagnostik wichtig: „Weil eine Engstelle keine Schmerzen verursacht, wissen viele Menschen nicht, ob sie gefährdet sind oder nicht“, sagt Chefarzt Dr. Jürgen Hinkelmann. Das Ultraschall-Screening ist eine strahlen- und schmerzfreie Methode, die Halsschlagader auf ihre Beschaffenheit zu untersuchen. Sollten sich Hinweise auf eine Einengung finden, muss sich eine ausführliche Diagnostik anschließen.

Risiko Aneurysma

Mit einem einfachen Ultraschall-Screening lässt sich auch ein Aneurysma erkennen. Darunter versteht man die Erweiterung einer Schlagader (Arterie). Aneurysmen können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens bilden. Alkoholmissbrauch und Rauchen verstärken das Risiko. Die Hauptgefahr besteht darin, dass ein solches Aneurysma plötzlich aufplatzt und es zu einer inneren Verblutung kommen kann.

Am häufigsten ist von einer solchen Aussackung die Bauchschlagader betroffen. Dieses Krankheitsbild wird als Bauchaorten-Aneurysma (BAA) bezeichnet. Drei von hundert Männern über 65 Jahre haben eine solche krankhafte Erweiterung der Bauch-Aorta, die überwacht werden sollte. Bei einem von 100 Patienten ist eine umgehende Behandlung notwendig. Frauen haben ein niedrigeres Risiko, sollten aber beim Vorliegen von Risikofaktoren ebenfalls untersucht werden. Das Ausschalten der meisten Gefäßerweiterungen ist minimal-invasiv durch das Einbringen von Stentprothesen möglich. Große Operationen sind nur noch relativ selten erforderlich.

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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