Zauberhafte Blumen dank „Tovertafel“ in allen neun Senioreneinrichtungen der pro homine
Lichtprojektionen begeistern auch Martinistift-Bewohner in Wesel

Die Tovertafel im Martinistift Wesel. Das Foto zeigt Blumen, die sich vergrößern, wenn man sie berührt. Diese Lichtprojektionen fördern das Gemeinschaftsgefühl und die Aufmerksamkeit der Bewohner; das haben Haus- und Pflegedienstleiterin Kirsten Kemming (Mitte) und Andrea Hochstrat (2. v. l.; Leiterin des Sozialen Dienstes) festgestellt.
  • Die Tovertafel im Martinistift Wesel. Das Foto zeigt Blumen, die sich vergrößern, wenn man sie berührt. Diese Lichtprojektionen fördern das Gemeinschaftsgefühl und die Aufmerksamkeit der Bewohner; das haben Haus- und Pflegedienstleiterin Kirsten Kemming (Mitte) und Andrea Hochstrat (2. v. l.; Leiterin des Sozialen Dienstes) festgestellt.
  • Foto: Gerd Heiming
  • hochgeladen von Lokalkompass Wesel

Wie von Zauberhand bewegen sich jetzt farbenfrohe Blumen über Tischplatten in allen neun Senioreneinrichtungen der pro homine. Blüten wachsen, Bälle rollen und Seifenblasen platzen, wenn man sie berührt. „Tovertafel“ heißt das Gerät, das diese „Wunder“ vollbringt. Die Tovertafel ermöglicht den Bewohnern interaktive Spiele mit Lichteffekten. Dazu hängt – vergleichbar einem Beamer – ein Kasten unter der Decke, der die Bilder auf die Unterlage projiziert. Die Auswahl unter den acht eingespeicherten Spielen erfolgt ganz einfach per Fernbedienung.

Auch für Menschen mit Demenz

Die sensorischen Reize lenken die Aufmerksamkeit der Spielteilnehmer immer wieder auf das Spiel, so dass vor allem Menschen mit Demenz aktiv werden. Sie öffnen sich, erleben Gemeinschaft, bewegen sich mehr, schlafen dadurch besser und sind weniger anfällig für Depressionen, so dass sich ihre Lebensqualität insgesamt verbessert. Ebenso können Menschen, die in ihrer Demenz von einer inneren Unruhe getrieben werden, durch die Nutzung der Tovertafel „geerdet“ werden und zur Ruhe finden. Auch bei orientierten Bewohnern wird der Spieltrieb angeregt.
Die Tovertafel wurde in Holland entwickelt und basiert auf wissenschaftlicher Forschung. Sie entstand in enger Zusammenarbeit mit dem niederländischen Professor für Neuropsychologie, Erik Scherder. Er gilt als Experte auf dem Gebiet der Arbeit mit demenzkranken Menschen.

Autor:

Lokalkompass Wesel aus Wesel

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