Auf den Spuren von Mose und Jesus in Jordanien und Israel unterwegs
Eine Reisegruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel durfte die biblische Region mit vielen Facetten kennenlernen

Blicke auf die Altstadt von Jerusalem
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Wie Mose den Berg Nebo besteigen, wie Lawrence von Arabien durch die Wüste ziehen und wie Jesus am See Genezareth von Ort zu Ort gehen - all das waren nur einige der vielen Möglichkeiten, die die Teilnehmer einer Gemeindereise nach Israel, Palästina und Jordanien ausprobieren konnten. Vom 26. Februar bis 7. März waren 40 Personen aus Wesel und Umgebung unterwegs auf den Spuren biblischer Größen und zeitgeschichtlicher Persönlichkeiten und Völker und befanden sich dabei gleichzeitig mittendrin im aktuellen israelisch-arabischen Umfeld und einer vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft. So waren die Tage angefüllt mit unterschiedlichsten Begegnungen und Besichtigungen mit den Erfahrungen orientalischer Gastfreundschaft genauso wie mit der Hektik und Fülle von Pilgerscharen in Reisebussen an den besonders heiligen Orten. Aber dann gab es auch wieder Ruhe und Zeit für Spiritualität in Kirchen und Räumen sowie draußen am See oder auf dem Berg. In vielen ist die Reise auch ein Ritt durch die Geschichte der Bibel und des Orients gewesen. Davon erzählten die jeweiligen exzellenten landes- und geschichtskundigen Guides wie Mohammed - in Jordanien - und Ushi - in Israel und Palästina - ausführlich.

Mohammed führt uns nach Petra in die antike Felsenstadt - ein absolutes Highlight Jordaniens - und zeigt uns ebenso eine Café, in dem Männer ihre Wasserpfeife rauchen und wir dann auch eine Mittagspause machen mit Falafel und Obst inklusive. Einen Tag später finden wir uns auf einem Jeep wieder , der uns durch die grandiose Wüstenlandschaft des Wadi Rum fährt. Auch einen kurzen Ausritt auf einem Kamelrücken wird manchem noch ermöglicht.

Die jüdische Reiseleiterin Ushi wiederum ist bedacht, dass wir das Programm in Jerusalem mit Jesu Stationen von Ölberg bis Grabeskirche in zügigem Tempo, aber mit ausführlichem Kommentar nachvollziehen können. Sie versucht uns die Position des Staates Israel in vielen Dingen zu erklären und hält auch nicht mit Kritik gegenüber ihrer ehemaligen Heimat - Deutschland - zurück. Am Ende landen wir an der Klagemauer mitten hinein in die jüdische Frömmigkeit orthodoxer Juden. Das ist befremdlich aber auch gleichzeitig faszinierend.

Die Reise ist wie ein prall gefülltes Buch mit Rückblenden und Gegenwarts-schilderungen,mit schönen Gedanken, dann wieder mit Spannungen und Ruhepunkten, eines das man kaum aus der Hand geben möchte. Zwischendurch genießen wir die Busfahrten nach Galiläa , wo man dann gemütlich aus dem Bus betrachten kann, wie die Landschaft sich verändert- vom Gebirge durch die Wüste in das Jordan-Tal bis hin ins besonders freundlich grünblühende Galiläa. In diesem Winter war es besonders feucht, so dass selbst der Jordan an seinen Quellen schier vor Freude braust und rauscht und der See Genezareth wieder Oberwasser bekommen hat. Für die Gruppe ist all dieses und vieles mehr ein Füllhorn an Schätzen, die gern an den verregneten Niederrhein herübergebracht werden. Am kommenden Sonntag, 17.3., werden Mitglieder der Gruppe ein wenig davon in einem Gottesdienst in der Kirche am Lauerhaas um 11 Uhr erzählen. Anschließend gibt es beim Kaffeetrinken noch viele schöne Bilder zu sehen und Kommentare zu hören.

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