Spendenaufruf für ein sehr krankes, tapferes Mädchen

Auf den ersten Blick scheint sie ein ganz normales Mädchen zu sein. Die elfjährige Antonia Iglesias aus Obrighoven ist jedoch sehr schwer erkrankt. Sie leidet unter der äußerst seltenen Krankheit Myasthenia gravis (MG). Von 100 000 Menschen erkrankt einer und nur vier Prozent von ihnen sind Kinder.

Bei MG handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, denn der Organismus bildet Antikörper gegen die eigenen Strukturen. Er schaltet dabei die korrekte Übertragung der Signale zwischen den Nerven und Muskeln aus. Bei Gesunden wird durch einen Befehlsimpuls ein Rezeptor an der Muskelhaut gereizt und führt zur Kontraktion der Muskelfasern.
Diese Kettenreaktion ist bei Patienten mit MG gestört.

Im Sommer 2015 traten bei Antonia erste Probleme auf. Bis dahin war sie fit, sportlich, gesund. Sie hatte plötzlich einen Schlafzimmerblick, sah Doppelbilder oder unscharf, war kraftlos, Dinge fielen ihr aus den Händen, sie wurde von jetzt auf gleich müde, schlief sogar in der Schule ein. Ihr Befinden fuhr Achterbahn, mal ging es ihr gut, doch die schlechten Phasen kamen ohne Ankündigung und unregelmäßig, mal schwach, mal heftig.

Sie durchlief eine Odyssee von Arzt zu Arzt und von Krankenhaus zu Krankenhaus, es wurden Migräne und Rheuma festgestellt, aber für die Kraftlosigkeit hatte man vorerst keine Erklärung. Über eine Neurologin kam sie zur Neuropädiatrie an der Uniklinik Essen, wurde sofort stationär aufgenommen. Nach allen erdenklichen Untersuchungen wurde der Verdacht, Myasthenia gravis, zur Gewissheit.

Inzwischen gehören regelmäßige Krankenhausaufenthalte zu Antonias Leben. Hier erhält sie spezielle Medikamente (menschliches Blutplasma) mit sehr schweren Nebenwirkungen.
Täglich muss Antonia 14 Tabletten einnehmen (unter anderem Cortison und Immunsuppressiva).

Sie würde gerne wieder ein aktives Leben wie vor 2015 führen, doch damit ist es vorerst vorbei. Sie weiß nicht, wann die nächste Schwäche kommt, auch nicht wie stark sie davon betroffen sein wird. Alltägliches für die Elfjährige geht nicht mehr. Neben der Medikation könnte ihr ein Assistenzhund helfen, ihr Leben bereichern, erleichtern und viel sicherer machen.
Jedoch gibt es diesen Hund nicht umsonst, auch wird er leider nicht, wie etwa ein Blindenhund, von der Krankenkasse bezahlt. Solch ein Hund wird alles in allem 25 000 Euro kosten.
In diesen Kosten enthalten sind: Ausbildung mit Abschluss der Begleithundeprüfung, seine Aufgaben müssen auf Antonia abgestimmt sein – Verkehrssicherheit, Stützfunktion, wenn Antonia nicht im Rollstuhl sitzt, Gegenstände aufheben und bringen, muss Hilfe rufen können, wenn Antonia gestürzt ist, Notfalldokumente herbeibringen – diese Spezialausbildung dauert bis zu zwei Jahre. Die Hundeausbildung findet in Rostock statt, Antonia und der Hund müssen in Rostock gemeinsam aufeinander abgestimmt geschult werden, die Eingewöhnung in Antonias Zuhause wird vom Trainer begleitet. Der Trainer bleibt ein Begleiter solange der Hund lebt. Hinzu kommen medizinische Kosten, Kastration, Reisekosten von Trainer und Hund, Nachbetreuung und umfangreiche Sozialisierung. Allerdings mit dem Ergebnis, dass der Assistenzhund 100 Prozent gesund, gut sozialisiert und bestens trainiert sein wird, um Antonia zu helfen. Ist der Hund dann in seinem Job, trägt er eine Assistenzjacke, als Zeichen eines speziellen Hundes, den man dann in Ruhe lassen sollte, da er „arbeitet“.

Tatjana Iglesias, Antonias Mutter, bittet um Spenden, und seien sie auch noch so klein, um das Geld für den Assistenzhund zusammen zu bekommen.
Sie betont, dass bei der Spende alles transparent sei, auch, dass Spendenquittungen ausgestellt werden können.
Übrigens unterstützt die Prinzengarde der Stadt Wesel den Assistenzhund-Wunsch Antonias.

Spenden bitte an:

Servicehundzentrum e.V.
OstseeSparkasse Rostock
IBAN: DE89 1305 0000 0201 0837 28
BIC: NOLADE21ROS
Verwendungszweck: Assistenzhund für Antonia

Autor:

Jutta Kiefer aus Wesel

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